Ab 16. Oktober hat die Öffentlichkeit kostenlos auf sämtliche Veröffentlichungen der Europäischen Union Zugriff: 110 000 Dokumente mit insgesamt rund 12 Millionen Seiten wurden eingescannt. Der Startschuss für diese „virtuelle Bibliothek“ wird auf der Frankfurter Buchmesse fallen. Damit liegt das geschichtliche Gesamtvermächtnis der europäischen Institutionen seit 1952 in digitaler Form vor. Als Beispiel sei eine Ansprache von Jean Monnet genannt, seinerzeit Präsident der Hohen Behörde der Europäischen Kohle- und Stahlgemeinschaft (EGKS) auf der ersten Tagung der durch den EGKS-Vertrag eingesetzten gemeinsamen Versammlung. Es gibt Dokumente in 50 Sprachen, darunter Russisch und Chinesisch!
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