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Mehr Schutz für dreieinhalb Millionen Krankenpflegepersonal, Ärzte und Chirurgen gegen Verletzungen durch Skalpelle, Spritzenadeln und andere scharfe Instrumente

17-07-2009

Mehr Schutz für dreieinhalb Millionen Krankenpflegepersonal, Ärzte und Chirurgen gegen Verletzungen durch Skalpelle, Spritzenadeln und andere scharfe Instrumente

Jedes Jahr verletzen sich in der Europäischen Union rund eine Million Personen – Krankenpflegepersonal, Ärzte und Chirurgen – bei der Handhabung von Gegenständen wie Skalpelle und Spritzenadeln. Solche Verletzungen sind eine der häufigsten Ursachen von Unfällen am Arbeitsplatz, mitunter mit tödlichen Folgen wie virale Hepatitis oder Aids. Nach fünfmonatigen Verhandlungen sind die Sozialpartner des Gesundheitswesens über Maßnahmen zur Prävention derartiger Unfälle übereingekommen.
Das Europäische Parlament hatte im Jahr 2006 eine Entschließung angenommen, mit der die Kommission aufgefordert wurde, einen diesbezüglichen Vorschlag für europäische Rechtsvorschriften zu unterbreiten. In der Folge haben die betroffenen Kreise Fachseminare veranstaltet, um auf alle Aspekte dieser Problematik einzugehen.

 

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