Hochtechnologie in Kleinstformat: Weltweit sind über 6 Milliarden intelligente Strichcode-Chips in Umlauf. 2008 schlug dieser florierende Markt mit rund 4 Milliarden Euro zu Buche. Etwa ein Drittel dieses Umsatzes entfällt auf Europa. Strichcodes sind überall zu finden – von Zutrittskarten am Arbeitsplatz über Autobahn-Zahlkarten bis hin zu Waren des täglichen Bedarfs. Ihre Leistungsfähigkeit ist unbestreitbar. So können sie zum Beispiel das eventuell mit einem Nahrungsmittel verbundene Allergierisiko anzeigen. Gleichwohl ist Wachsamkeit geboten, wenn es um den Schutz der Privatsphäre und personenbezogener Daten geht – eines der Grundrechte der Bürger der Europäischen Union. Daher hat die Europäische Kommission eine Reihe von Empfehlungen an die Industrie, aber auch an öffentliche Behörden gerichtet, die solche Chips verwenden.
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