Über 80 % der Fischbestände in den europäischen Fanggebieten sind überfischt, wiewohl die mehrjährigen Bewirtschaftungspläne Anlass zu vorsichtiger Hoffnung geben. Aus den Zahlen ergibt sich außerdem, dass die Überfischung vor allem ein europäisches Problem ist und die Situation in anderen Erdteilen weniger dramatisch ist. Der Kommission bereiten zwei Dinge Sorge: Für ungefähr 60 % der Reserven können keine genauen wissenschaftlichen Angaben gemacht werden, und allzu oft werden die für den Handel weniger attraktiven Fischarten ins Meer zurück geworfen. Die Kommission wird im Herbst konkrete Vorschläge machen, die bis Ende 2009 angenommen werden. Für 2010 plant sie eine breit angelegte Konsultation der interessierten Kreise und der öffentlichen Entscheidungsträger. Es gelten übrigens heute bereits jährliche Fangquoten für die Ostsee, das Schwarze Meer, den nordöstlichen Atlantik und die Nordsee.
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