Wenn bei einem Händler mit einer Debit- oder Kreditkarte von VISA bezahlt wird, werden die Gebühren den Banken angerechnet, die die Karte ausstellen, und somit letztendlich den Verbrauchern. Diese Gebühren gelten für alle grenzüberschreitenden Verrichtungen in Europa, doch in neun Ländern der EU – z. B. in Belgien – auch für Einkäufe im Inland.
Die Europäische Kommission ist der Auffassung, dass diese Gebühren die Kosten für Einzelhändler und Verbraucher künstlich aufblähen. Sie fordert VISA auf, eine Erklärung abzugeben und die Regelung gegebenenfalls zu korrigieren. VISA unterhält mit fünf Millionen Händlern, die die Karten akzeptieren, das größte Netz in Europa. Nach den letzten verfügbaren Angaben wurden im Jahr 2006 bei den VISA-Geschäften 1,6 Milliarden Euro in der Europäischen Union und anderen europäischen Ländern umgesetzt.
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