Während heute alle Augen auf Washington gerichtet sind, hat die Bush-Regierung als eine ihrer letzten Amtshandlungen ein umstrittenes Dossier wieder auf die Tagesordnung gesetzt, das – zur Amtsübernahme Obamas – zu einer Verschlechterung der Beziehungen zwischen der Europäischen Union und den USA führen könnte. Tatsächlich hat die Bush-Verwaltung bereits einige Tage vor der Amtseinführung des neuen amerikanischen Präsidenten grünes Licht für eine Reihe von „Vergeltungsmaßnahmen“ gegeben, die die Einfuhr verschiedener europäischer Produkte – u. a. des Roqueforts – in die USA betreffen. Damit wird auf das europäische Einfuhrverbot für hormonbelastetes Rindfleisch aus den USA reagiert. Die Europäische Kommission verurteilt diese Maßnahme, die ihrer Auffassung nach den internationalen Handelsregeln zuwiderläuft.
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