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Die europäischen Fonds in Wallonien

Ganz Wallonien kann die Unterstützung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) in Anspruch nehmen.  Dazu ist Wallonien geographisch wie folgt gegliedert:

  • Provinzen Hennegau, Namur, Lüttich und Luxemburg
  • Provinz Wallonisch-Brabant

Für den Zeitraum 2014–2020 erhält Wallonien rund 681 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Die französischsprachige Gemeinschaft Belgiens (Fédération Wallonie-Bruxelles) erhält rund 614 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds, davon 36,6 Millionen Euro für die Beschäftigungsinitiative für junge Menschen. Die Region Brüssel-Hauptstadt erhält 51 Millionen Euro aus dem Sozialfonds, davon 11,7 Millionen für die Beschäftigung junger Menschen. Die deutschsprachige Gemeinschaft erhält 11 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds.

Die europäischen Fonds in Wallonien

Mit den Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung werden Projekte für folgende Zwecke kofinanziert: Förderung der Wettbewerbsfähigkeit und des Innovationspotenzials der wallonischen Unternehmen, der nachhaltigen, intelligenten und inklusiven Entwicklung von Städten, des Übergangs zu einem Wallonien mit geringerem Kohlendioxid-Ausstoß, der arbeitsmarktgerechten Qualifikation der Arbeitskräfte und des lebenslangen Lernens.

Die Mittel des Europäische Sozialfonds der französischsprachigen Gemeinschaft Belgiens (Fédération Wallonie-Bruxelles) sind für die dauerhafte Eingliederung von Jugendlichen und auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft benachteiligten Personen sowie für die Verbesserung der Bildungssysteme bestimmt.

Der Sozialfonds der Region Brüssel-Hauptstadt hat zum Ziel, den Zugang zur Beschäftigung für alle zu verbessern, Diskriminierung zu bekämpfen und eine bessere Eingliederung der am meisten benachteiligten Personengruppen sowie insbesondere von Jugendlichen zu ermöglichen.

Der Sozialfonds der deutschsprachigen Gemeinschaft dient der Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit von Langzeitarbeitslosen, von älteren Arbeitsuchenden und behinderten Personen.

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