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20 Jahre EU-Beitritt: eine Erfolgsgeschichte für Österreich und die EU!
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12.06.2014

Erklärung von EU-Kommissar Johannes Hahn zum 20. Jahrestag der Volksabstimmung über den Beitritt Österreichs zur EU

    EU-Kommissar Johannes Hahn (Fotocredit: Europäische Kommission)

    Heute jährt sich zum 20. Mal ein Ereignis, das die Zukunft Österreichs nachhaltig veränderte: die Volksabstimmung zum Beitritt unseres Landes zur Europäischen Union. 20 Jahre danach kann man den ÖsterreicherInnen zu dieser mit großer Mehrheit getroffenen Entscheidung nur gratulieren. Österreich hat vom EU-Beitritt wirtschaftlich enorm profitiert. Eine WIFO-Studie weist für Österreich einen Integrationsbonus von gut 26 Mrd EUR aus, seit dem Beitritt haben sich die Exporte in die anderen EU-Länder nahezu verdreifacht. Der Bestand an Direktinvestitionen im Ausland stieg von 8,6 Mrd (1995) auf 166 Mrd EUR (2012).   


    Doch nicht nur wirtschaftlich hat unser Land vom EU-Beitritt profitiert: es ist von einer Randlage ins Zentrum Europas gerückt und es kann alle EU-Programme für wertvolle Investitionen nutzen. Das zeigen nicht nur tausende erfolgreiche Projekte, die mit Mitteln der EU-Strukturfonds gefördert werden, sondern auch mehr als 60.000 österreichische Studierende, die am ERASMUS-Programm teilgenommen haben.


    Nicht zuletzt sei noch ein weiterer wichtiger Vorteil erwähnt: auch als kleines Land können wir die Gestaltung der EU aktiv mitbestimmen. Und wir tun es auch, indem wir in vielen Bereichen als Vorzeigebeispiel gelten wie etwa im Bereich der dualen Ausbildung, die maßgeblich für die geringe Arbeitslosigkeit in unserem Lande ist. Auch in der Außenpolitik kann Österreich mit seinen guten Verbindungen und seiner bekannten diplomatischen Tradition einen wertvollen Beitrag leisten. Ich bin überzeugt, dass diese Erfolgsgeschichte auch in Zukunft fortgesetzt werden kann. Österreich ist durch die Europäische Union stärker geworden und wird auch weiterhin seinen Teil zur Europäischen Integration und zum stärkeren und friedvollen Zusammenwachsen Europas beitragen.  

    Letzte Aktualisierung: 13/06/2014  |Seitenanfang