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Kommission und Mitgliedstaaten setzen sich für die Anliegen der Nutzer von Smartphone-Apps ein
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27.02.2014

Die „App-Wirtschaft“ in Europa boomt. Über eine Million Menschen sind in diesem Sektor tätig, in den nächsten fünf Jahren wird ein Umsatz von 63 Mrd. EUR erwartet. Laut Distimo, der unabhängigen Plattform für App-Analyse, stammen rund 80 % der Einnahmen – geschätzt über 10 Mrd. EUR pro Jahr – der Anbieter von Käufen, die Nutzer innerhalb der Anwendung selbst tätigen, um auf bestimmte Inhalte oder Funktionen zugreifen zu können (sogenannte „In-App-Käufe“).

    Smartphone

    Damit die App-Wirtschaft ihr Potenzial voll ausschöpfen und weiter innovativ sein kann, müssen die Verbraucher Vertrauen in die Produkte haben. Derzeit werden mehr als 50 % der Online-Spiele auf dem einschlägigen EU-Markt als „kostenlos“ angepriesen, obwohl sie häufig – teilweise teure — In-App-Käufe nach sich ziehen. Oft ist den Verbrauchern gar nicht bewusst, dass sie etwas bezahlen, weil ihre Kreditkarte automatisch belastet wird. Kinder sind besonders anfällig für Spiele, die sie zwar kostenlos herunterladen, aber nicht kostenlos nutzen können. Nach Beschwerden aus der gesamten EU organisiert die Kommission heute und morgen (27. und 28. Februar) eine Konferenz mit nationalen Durchsetzungsbehörden und großen Technologieunternehmen, um diese Fragen zu diskutieren. Die Branche wird aufgefordert werden, innerhalb eines klaren Zeitrahmens Lösungen anzubieten und ausreichenden Verbraucherschutz für Nutzer von Apps zu gewährleisten.

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    Letzte Aktualisierung: 27/02/2014  |Seitenanfang