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Das Europäische Jahr der BürgerInnen hat begonnen!
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10.01.2013

"Je besser die EU-Bürgerinnen und -Bürger ihre Rechte kennen und davon Gebrauch machen, desto mehr profitieren sie persönlich davon" -- Das Europäische Jahr der BürgerInnen hat begonnen! Diskutieren Sie mit!

    Das Europäische Jahr der BürgerInnen hat begonnen!

    Die Europäische Kommission hat zum Jahreswechsel 2013 das Europäische Jahr der Bürgerinnen und Bürger eingeläutet, das letzteren und ihren Rechten gewidmet sein soll. Das Jahr 2013 stellt einen wichtigen Wendepunkt für die europäische Integration dar. Es markiert den 20. Jahrestag der im Jahr 1993 erfolgten Einführung der Unionsbürgerschaft durch den Vertrag von Maastricht und liegt ein Jahr vor den nächsten Europawahlen.
    Am 10. Jänner 2013 werden Kommissionspräsident José Manuel Barroso und Vizepräsidentin Viviane Reding gemeinsam mit dem irischen Ministerpräsidenten Enda Kenny und der irischen Europaministerin Lucinda Creighton in der Rotunda des Dubliner Rathauses das Europäische Jahr der Bürgerinnen und Bürger 2013 eröffnen. Über 200 Dubliner Bürgerinnen und Bürger werden an einer öffentlichen Diskussion mit europäischen Staats- und Regierungschefs über die Zukunft der Europäischen Union teilnehmen. Der irische Vizeministerpräsident Eamon Gilmore und aus der Region stammende irische EP-Abgeordnete werden ebenso an der Diskussion teilnehmen.

    „Wir brauchen die direkte Mitwirkung der Bürger, um eine stärkere und politischere Union aufbauen zu können. Daher wurde das Jahr 2013 zum Jahr der Bürgerinnen und Bürger ausgerufen, in dem deren Rechte als Europäer in den Mittelpunkt gerückt werden sollen’’, so Kommissionsvizepräsidentin und Justizkommissarin Viviane Reding. „Die Unionsbürgerschaft ist mehr als ein theoretischer Begriff. Sie ist eine praktische Realität, die spürbare Vorteile für den Bürger mit sich bringt. Die Europäische Kommission möchte den Menschen dabei helfen, von ihren Rechten unmittelbar Gebrauch zu machen, und sie möchte wissen, wie sich die Bürger die weitere Entwicklung Europas vorstellen. Alle EU-Bürger müssen die Möglichkeit haben, ihre Anliegen zur Sprache zu bringen und den Weg für künftige Europawahlen zu bereiten. Es wird Zeit, dass wir unsere gemeinsame Zukunft in die Hand nehmen.’’

    Um das Europäische Jahr der Bürgerinnen und Bürger 2013 zu würdigen, sind zahlreiche Veranstaltungen, Konferenzen und Seminare auf Unions-, nationaler, regionaler oder kommunaler Ebene in der gesamten EU vorgesehen (Veranstaltungskalender: http://europa.eu/citizens-2013/de/events). Die Kommission möchte zudem den Bekanntheitsgrad der mehrsprachigen Internetportale „Europe Direct’’ und „Your Europe’’ erhöhen, die feste Bestandteile des zentralen Informationssystems zu den Rechten der Unionsbürger sind, und sie möchte die Rolle und die Sichtbarkeit von Problemlösungsinstrumenten wie SOLVIT verstärken, mit denen die Unionsbürger ihre Rechte besser nutzen und verteidigen können.

    Mit der Unionsbürgerschaft sind zahlreiche Rechte verbunden, derer sich die EU-Bürger nicht immer bewusst sind. Eine Umfrage aus dem Jahr 2010 hat ergeben, dass sich zu viele EU-Bürger noch immer nicht ausreichend über ihre Rechte informiert fühlen. Lediglich 43 % der Befragten kannten die Bedeutung des Begriffs „Bürger der Europäischen Union”, und fast die Hälfte der europäischen Bürger (48 %) gaben an, über ihre Rechte „unzureichend informiert’’ zu sein. Im Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger wird es darum gehen, diese Rechte zu erläutern und dafür zu sorgen, dass die Menschen sich dieser Rechte bewusst sind und bei der Ausübung dieser Rechte keine Hindernisse auftreten.

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    Letzte Aktualisierung: 10/01/2013  |Seitenanfang