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Der Preis wird vergeben, um moderne Konzepte für öffentliche Ausgaben zu fördern und hervorzuheben, die im Jahr 2010 im Durchschnitt die Hälfte des Bruttoinlandsprodukts der EU ausmachten. Es gibt keine vorgegebene Liste infrage kommender Projekte. Beispiele dafür könnten sein: Netzwerk-Plattformen für KMU in der Anlaufphase; Initiativen, die spezielle Hilfeleistungen für ältere Personen bereitstellen; umweltfreundliche öffentliche Verkehrsmittel; neue Konzepte für die berufliche Bildung oder die Erleichterung der unternehmerischen Tätigkeit von Forschern.
Der Wettbewerb steht Behörden in EU-Mitgliedstaaten oder in mit dem EU-Forschungsrahmenprogramm assoziierten Ländern offen. Die eingereichten Initiativen müssen bereits ein bis vier Jahre laufen. Ende der Einreichfrist ist der 15. Februar 2013. Die Gewinner des "Europäischen Preises für Innovation im öffentlichen Dienst" werden nach vier Kriterien ausgewählt: den wirtschaftlichen Auswirkungen ihrer Initiative; ihrer Relevanz für die Herausforderungen, denen unsere Gesellschaft gegenübersteht; danach, wie originell und leicht nachahmbar die Idee ist und welchem Verwendungszweck das Preisgeld zugeführt werden soll. Die siegreichen Behörden sollen das Preisgeld dazu verwenden, ihre Initiativen auszubauen und auszuweiten, um damit weitere hervorragende Leistungen und Innovationen im öffentlichen Sektor anzuregen und ins Rollen zu bringen. Die Sieger werden voraussichtlich im Frühjahr 2013 bekannt gegeben.
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