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Rio+20 – EU-Kommissar Potočnik erläutert Schwerpunkte der EU beim anstehenden Gipfel
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13.06.2012

Im Vorfeld des Rio+20-Gipfels, der vom 20. bis 22. Juni in Brasilien stattfindet, erläuterte Umweltkommissar Janez Potočnik in der heutigen Pressekonferenz die Standpunkte und Erwartungshaltungen der Europäischen Union bezüglich des Gipfels. Kommissar Potočnik ist davon überzeugt, dass die UN-Konferenz über nachhaltige Entwicklung eine einmalige Gelegenheit für die Welt und die EU bietet, sich weiter für nachhaltige Entwicklung, Umweltschutz und Verbesserung der 'Global Governance' einzusetzen. Sie kann der Beginn des globalen Übergangs zu einer grünen Wirtschaft sein.

    Rio+20 – EU-Kommissar Potočnik erläutert Schwerpunkte der EU beim anstehenden Gipfel

    Doch was genau ist eine "grüne Wirtschaft"? Eine grüne Wirtschaft resultiert in einem gesteigerten Wohlbefinden der Menschen und sozialer Gerechtigkeit, während Umweltrisiken und ökologische Mängel reduziert werden, definiert Potočnik den Begriff. Gerade hier besteht noch Handlungsbedarf.

    Ziel der Rio+20-Konferenz muss es daher sein, nicht nur Erklärungen des guten Willens abzugeben, sondern konkrete Maßnahmen zu treffen, um sicherzustellen, dass die Konferenz ein wichtiger Meilenstein wird, sowohl für den Übergang zu einer grünen Wirtschaft als auch zu einer besseren Regierungsführung. Gerade um den globalen Herausforderungen zu begegnen, bedarf es einer stärkeren Zusammenarbeit aller Länder. Die Devise muss lauten, gemeinsam konkrete und wirksame Maßnahmen zu gewährleisten, die tatsächliche Auswirkungen in der ganzen Welt haben können. Für diese Ziele wird sich Kommissar Potočnik einsetzen.
     
    Gleichzeitig hebt er in der heutigen Pressekonferenz hervor, dass es keine Garantie dafür gibt, dass andere Staaten diesen Zielen folgen. Er unterstreicht allerdings: "Wir werden unser Möglichstes tun, um in der Rio-Konferenz konkrete Ergebnisse zu erzielen, die die Welt auf einen anderen Weg bringen – weg von Massenarmut, Hunger, Arbeitslosigkeit, Umweltverschmutzung und einer Zerstörung der Ökosysteme."

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    Letzte Aktualisierung: 14/06/2012  |Seitenanfang