Navigationsleiste

Mehr Wachstum durch bessere Governance im Binnenmarkt und Förderung der Dienstleistungen
VersendenVersendenDruckenDrucken
08.06.2012

Der Binnenmarkt ist einer der Motoren des Wirtschaftswachstums. Um nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung auch in Zukunft sichern zu können, ist eine bessere Umsetzung der bestehenden Vorschriften erforderlich. Genau aus diesem Grund hat die Europäische Kommission heute Maßnahmen getroffen, die gewährleisten sollen, dass die Binnenmarktvorschriften in der Praxis besser funktionieren.

    Mehr Wachstum durch bessere Governance im Binnenmarkt und Förderung der Dienstleistungen

    Zusätzlich zu den heute vorgelegten Maßnahmen in Bezug auf den Binnenmarkt hat die Kommission konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Funktionsweise des Dienstleistungssektors vorgelegt. Der Dienstleistungssektor ist von entscheidender Bedeutung und wird auch in Zukunft maßgeblich zum wirtschaftlichen Wachstum in der EU beitragen. Bereits heute entfallen mehr als 45 % des BIP der EU auf in der Dienstleistungsrichtlinie geregelte Bereiche. Um das Potenzial des Dienstleistungssektors und der unter die Dienstleistungsrichtlinie fallenden Bereiche noch weiter zu nutzen, bedarf es aber eines zusätzlichen Handlungsbedarfs von Seiten der Mitgliedsstaaten.

    Laut einer neu veröffentlichten wirtschaftlichen Analyse wird die fortschreitende Umsetzung der Richtlinie in den kommenden fünf bis zehn Jahren eine Steigerung des BIP der EU um weitere 0,8 % bewirken. Dieser Wert könnte auf bis zu 2,6 % gesteigert werden.

    Dazu bedarf es jedoch mehr Engagements vonseiten der Mitgliedsstaaten und einer  Öffnung der unter die Richtlinie fallenden Dienstleistungen. Darüber hinaus könnten durch den Abbau von Verwaltungsaufwand für Unternehmen zusätzlich rund 40 Milliarden EUR eingespart werden.

    Hierzu Michel Barnier, für Binnenmarkt und Dienstleistungen zuständiges Mitglied der Europäischen Kommission: "Wie kleine und mittlere Unternehmen mir berichten, bestehen noch immer Hindernisse für ihre Tätigkeit im Europäischen Binnenmarkt. Die Kommission und die Mitgliedstaaten müssen im Hinblick auf die verbesserte Umsetzung, Anwendung und Durchsetzung der Binnenmarktvorschriften Hand in Hand arbeiten. Das Wirtschaftswachstum steht ganz oben auf unserer Agenda und wir sollten uns keine Gelegenheit entgehen lassen, es weiter zu fördern.“ Er ergänzte: Vor allem möchte ich gewährleisten, dass die Dienstleistungsrichtlinie in vollem Umfang auf alle von ihr abgedeckten Sektoren Anwendung findet.“

    Links zum Thema

    Letzte Aktualisierung: 08/06/2012  |Seitenanfang