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Verbraucherbarometer zeigt Verbesserung für VerbraucherInnen in der EU
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01.06.2012

Aus dem anlässlich des Europäischen Verbrauchergipfels 2012 am 29. Mai veröffentlichten Verbraucherbarometer geht deutlich hervor, dass die Bedingungen für die VerbraucherInnen in vielen EU-Ländern im Jahr 2011 besser geworden sind.

    Consumer markets scoreboard

    „Es wird deutlich, dass auch in Österreich die Bedingungen für VerbraucherInnen in den letzten Jahren besser geworden sind. Besonders erfreulich ist, dass 87 % der VerbraucherInnen zufrieden mit der Vielfalt für einzelne Produkte sind und Beschwerden im Großen und Ganzen zurückgingen. Das Vertrauen in Lieferanten bezüglich der Einhaltung von Konsumentenschutz-Bestimmungen ist um 2 % auf 46 % gestiegen. Handlungsbedarf sehen die österreichischen Verbraucher allerdings noch in der Vergleichbarkeit von Produkten, die vielen zu kompliziert erscheint. Dies zeigt uns, dass vor allem die Kommunikation der  Verbraucherrechte in Österreich noch deutlich verbessert werden muss!", beurteilt Richard Kühnel, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich, die Ergebnisse des Verbraucherbarometers 2011.

    In der Frühjahrsausgabe des Verbraucherbarometers, die der Lage der Verbraucher gewidmet ist, werden die Integration des Einzelhandels und die Verbrauchersituation in den einzelnen Ländern untersucht und ermittelt, wie gut (oder schlecht) der Binnenmarkt für die EU-VerbraucherInnen im Hinblick auf Angebot und Preise sowie Schutz von Verbraucherrechten funktioniert. Die Lage der VerbraucherInnen wird unter anderem daran gemessen, wie groß ihr Vertrauen in Behörden, Händler und Verbraucherorganisationen, in die Produktsicherheit oder Effektivität der Abwicklung von Beschwerden ist.

    Des Weiteren geht aus dem Index hervor, dass der Internethandel zwar zunimmt, sich aber nach wie vor zumeist im Inland abspielt und die VerbraucherInnen die Vorteile eines digitalen Binnenmarkts zu wenig nutzen. Diese Ergebnisse zeigen, dass es ganz wichtig ist, die VerbraucherInnen EU-weit besser über die bestehenden grenzübergreifenden Beratungs-, Durchsetzungs- und Rechtsschutzmöglichkeiten zu informieren. Die seit dem Jahr 2010 gestiegene Zahl an VerbraucherInnen und HändlerInnen, die irreführende, täuschende oder sogar betrügerische Werbung und Angebote bemerkt oder nicht bestellte Ware erhalten haben, gibt zudem Anlass für die Behörden, die bestehenden Vorschriften aktiv umzusetzen, um die VerbraucherInnen vor solchen Praktiken zu schützen.

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    Letzte Aktualisierung: 01/06/2012  |Seitenanfang