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Datenroaming: ab Juli noch billiger telefonieren und surfen
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15.05.2012

Am 1. Juli werden die Roamingvorschriften der Europäischen Union auf Datendownloads ausgeweitet. Dieser Schritt soll die Ausgaben jener, die unterwegs oft Online-Landkarten und E-Mails abrufen und soziale Netzwerke nutzen, erheblich senken. Für einen typischen Geschäftsreisenden ergeben sich so Einsparungen von über 1000 Euro im Jahr, eine durchschnittliche Familie kommt auf immerhin 200 Euro.

    Mobiltelefon

    Insgesamt führt die verbesserte EU-Roamingverordnung - inklusive Rufgebühren, SMS und Datenübertragung – zu Einsparungen von etwa 75 % gegenüber 2007. Dieses Jahr werden die Europäerinnen und Europäer 5 Milliarden Euro für Roaminggebühren ausgeben, was eine Einsparung von etwa 15 Millionen im Vergleich zu 2007 bedeutet. 

    Die Vizepräsidentin der Kommission Neelie Kroes sagte hierzu: „Mit den Preisobergrenzen beim Datenverkehr haben wir einen Roamingmarkt für die Smartphone-Generation geschaffen. Und nicht nur das. Wir machen Schluss mit den überzogenen Rechnungen, die jeder kennt, der sein Mobiltelefon auf Auslandsreisen benutzt hat. Ich freue mich, dass die Europäische Union ihren Bürgern so etwas von ihrem Geld zurückgibt.“

    Weiter sagte Kroes: "Ab 2014 werden wir dann für das Problem der Roamingentgelte eine dauerhafte Lösung haben, die besser ist als jede Preisobergrenze. Dadurch, dass dann jedermann seinen Roaminganbieter leicht separat wählen kann, wird auf diesem Markt der Wettbewerb vollständig greifen."

    In den letzten Jahren haben Konsumentinnen und Konsumenten stark von diversen EU-Maßnahmen profitiert, die darauf abzielen, ein Sicherheitsnetz bestehend aus Preisobergrenzen, Garantien gegen "Preisschocks" und mehr Wettbewerb zu errichten. Die letzten diesbezüglichen Kommissionsvorschläge sind zudem in Rekordzeit - nämlich in weniger als einem Jahr - konkret umgesetzt worden.

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    Letzte Aktualisierung: 15/05/2012  |Seitenanfang