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Ein Jahr Arbeitsmarktöffnung in Österreich
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07.05.2012

Am 7. Mai fand in Wien die Konferenz "Arbeitsmarktöffnung – ein Jahr danach: Fakten, Erfahrungen und Konsequenzen" statt. Im Zuge der Konferenz diskutierten GewerkschafterInnen, ExpertInnen und VertreterInnen der Arbeiterkammer, des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie der Europäischen Union über die Erfahrungen und Lehren, die bisher gesammelt werden konnten. Das Fazit war durchwegs positiv.

    Die Veranstaltung, auf der Zahlen, Fakten und Fallbeispiele zur Öffnung des Arbeitsmarktes in Österreich präsentiert wurden, bot BetriebsrätInnen die Gelegenheit, ihre individuellen Fragen, Probleme und Erfahrungen nach einem Jahr Arbeitsmarktöffnung einzubringen und gemeinsam mit Expertinnen und Experten zu diskutieren.

    Die EU war durch den Vertreter der EU-Kommission in Österreich, Richard Kühnel, vertreten. In seiner Rede unterstrich Richard Kühnel die positiven Aspekte der Arbeitsmarktöffnung.

    "Mobilität und Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt sind gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten von steigender Bedeutung. Ein Jahr nach der Arbeitsmarktöffnung zeigt sich, dass die Ängste unbegründet waren."

    Insgesamt  bestätigte die Veranstaltung die für Österreich durchwegs positive Bilanz der Arbeitmarktöffnung. Auch Sozialminister Hundstorfer hob in seinem Statement hervor, dass "der österreichische Arbeitsmarkt die zusätzlichen Arbeitskräfte sehr gut aufgenommen hat". Entgegen vorheriger Befürchtungen führte die Arbeitsmarktöffnung zu keinen Verdrängungseffekten. Auch die Schwarzarbeit hat sich seit der Arbeitmarktöffnung nicht vermehrt, sondern reduziert. Der österreichische Staat erhielt durch zusätzliche Sozialversicherungsbeiträge und Steuern Mehreinnahmen in der Höhe von 350 Millionen Euro.

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    Letzte Aktualisierung: 22/05/2012  |Seitenanfang