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EU-Kommission sagt Arbeitslosigkeit den Kampf an
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18.04.2012

Während die Arbeitslosenzahlen in der EU Rekordhöhe erreichen und die Wirtschaftsprognosen für die nächsten Monate düster sind, hat die Kommission heute eine Reihe konkreter Maßnahmen zur Schaffung von Arbeitsplätzen vorgelegt. Der Vorschlag soll den Mitgliedstaaten Möglichkeiten aufzeigen, durch eine geringere Besteuerung von Arbeit und die Förderung von Unternehmensgründungen Arbeitsplätze zu schaffen.

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    Als Bereiche mit dem größten zukünftigen Beschäftigungspotenzial werden die grüne Wirtschaft, das Gesundheitswesen und die IKT herausgearbeitet. Hervorgehoben wird auch, dass die EU-Politik eine ausgeprägte beschäftigungs- und sozialpolitische Dimension braucht. Die Mitteilung zeigt Wege auf, wie Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite stärker in die Festlegung europäischer Prioritäten eingebunden werden können.
    Präsident Barroso erklärte: „Im Kampf gegen das inakzeptable Ausmaß der Arbeitslosigkeit braucht Europa eine Strategie für die Schaffung von Arbeitsplätzen. Die EU verfügt über ein großes, ungenutztes Jobpotenzial: Zusammengenommen werden die grüne Wirtschaft, die Gesundheitsbranche und die Branche der neuen Technologien in den nächsten Jahren mehr als 20 Millionen Arbeitsplätze schaffen. Die Mitgliedstaaten müssen diese Chancen ergreifen, die vorhandenen Ressourcen mobilisieren und ihre Arbeitsmärkte in enger Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern neu beleben. Gemeinsam schaffen wir das.“


    Bei der Präsentation des neuen Pakets in Straßburg erklärte László Andor, EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration: „Die aktuellen Arbeitslosenzahlen in der EU sind dramatisch hoch und inakzeptabel. Die Schaffung von Arbeitsplätzen muss eine klare europäische Priorität werden.“ Er fuhr fort: „Damit wir das Wachstum wieder ankurbeln und wichtige strukturelle Veränderungen, wie den Übergang zu einer grünen Wirtschaft, die Bevölkerungsalterung und den technologischen Wandel, bewältigen können, braucht die EU einen dynamischen und inklusiven europäischen Arbeitsmarkt.“

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    Letzte Aktualisierung: 19/04/2012  |Seitenanfang