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Europäer fordern stärkeren Gewässerschutz
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22.03.2012

Laut einer neuen Eurobarometer-Umfrage sieht eine deutliche Mehrheit der EU Bürger ernste Probleme im Zusammenhang mit Wasser. Vor diesem Hintergrund fordern fast drei Viertel der Befragten zusätzliche Maßnahmen zum Schutz der Gewässer. Dazu wird die Europäische Kommission in ihrem für November 2012 vorgesehenen „Konzept für den Schutz der europäischen Wasserressourcen“ weitere Vorschläge liefern, so Kommissar Potočnik.

    Wasserturm

    Dürren, Überschwemmungen und die Verschmutzung durch Chemikalien werden von einer großen Mehrheit der europäischen Bürger als erhebliche Herausforderungen angesehen. Gleichzeitig wächst der Druck auf die Gewässer Europas durch den Klimawandel. Mehr als zwei Drittel der Befragten glauben allerdings, dass sie über diese Probleme nicht ausreichend informiert sind. Um diesen also effektiv zu begegnen, benötigt es in ihren Augen eine stärkere Sensibilisierung für die Thematik, höhere Strafen für die Verursacher von Umweltverschmutzungen, eine gerechtere Preispolitik sowie finanzielle Anreize für eine saubere Nutzung von Wasser.


    EU-Kommissar Janez Potočnik dazu: „Die Europäische Union arbeitet seit vielen Jahren an der Verbesserung der Wasserqualität." Der Umstand, dass die Qualität des Trinkwassers und der Badegewässer heute viel besser ist, als in der Vergangenheit, immer mehr Städte und Gemeinden über eine angemessene Abwasserbehandlung verfügen und bereits verschwunden geglaubte Fischarten wieder in europäische Gewässer zurückgekehrt sind, sei das Ergebnis einer stärkeren Zusammenarbeit innerhalb der EU. Nichtsdestotrotz wächst der Druck auf die Gewässer Europas nach wie vor. Potočnik deshalb: "Die Bürger haben dies erkannt und fordern, dass die EU reagiert. Diese Ergebnisse liefern einen wichtigen Beitrag zum künftigen Konzept für den Schutz der europäischen Gewässer.“ Ein solches wird die Europäische Kommission daher im November 2012 vorstellen.

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    Letzte Aktualisierung: 22/03/2012  |Seitenanfang