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Schattenbankwesen: Neue Risikofaktoren im Finanzsektor ausschalten
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20.03.2012

Im Zuge der Reformen im Finanzsektor untersucht die EU jetzt die Kredittätigkeit von Nichtbanken, das sog. „Schattenbankwesen”. Zusammen mit dem Rat für Finanzstabilität (Financial Stability Board, FSB) arbeitet die Kommission derzeit an Empfehlungen für dessen Beaufsichtigung und Regulierung.

    EU-Kommissar Michel Barnier
    Obgleich diese durchaus auch wichtige Funktionen im Finanzsystem einnehmen können, bergen Schattenbanken via Spillover-Effekten auch hohe Risiken für den regulären Bankensektor. Deshalb arbeitet der Rat für Finanzstabilität in Kooperation mit der Kommission derzeit an Empfehlungen für die Beaufsichtigung und Regulierung der betreffenden Unternehmen und Tätigkeiten.

    Hierzu Binnenmarkt- und Dienstleistungskommissar Michel Barnier: „Wenn es um ehrgeizige Reformen bei der Regulierung des Finanz- und insbesondere des Bankensektors geht, nimmt die EU weltweit eine führende Rolle ein. Was wir nicht wollen, ist, dass Tätigkeiten und Unternehmen des Finanzsektors bestehende und geplante Vorschriften umgehen und dies die Akkumulierung neuer Risikofaktoren im Finanzsektor nach sich zieht. Wir müssen Transparenz in alle Bereiche des Finanzsektors bringen.“

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    Letzte Aktualisierung: 20/03/2012  |Seitenanfang