Navigationsleiste

Kommission fördert Forschung: Projekt WWWforEurope in Wien vorgestellt
VersendenVersendenDruckenDrucken
02.03.2012

Bei einer Pressekonferenz des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) wurde am Dienstag, dem 28. Februar, das im Rahmen des Europäischen Siebten Forschungsrahmenprogramms geförderte Projektkonsortium WWWforEurope präsentiert. Das Forschungsprojekt, an dem 33 wissenschaftliche Institute aus zwölf EU-Ländern unter der Koordinierung des WIFO arbeiten werden, ist Teil der EU-Strategie "Europa 2020" und soll die empirischen Grundlagen für ein neues Wachstumsmodell für Europa erarbeiten.

    Teilnehmer PK "Projekt WWWfor Europe"

    Richard Kühnel, der als Vertreter der Europäischen Kommission an der Pressekonferenz teilnahm, skizzierte die Bedeutung des Projekts: "Es handelt sich mit einem Volumen von 8 Millionen Euro aus EU-Mitteln um das größte und wohl auch forderndste sozioökonomische Projekt der Kommission. Es geht um nichts Geringeres als die wissenschaftliche Unterstützung bei der Suche nach dem zukünftigen Wirtschafts-, Gesellschafts- und Lebensmodell Europas."

    Die Europäische Kommission hat dem Konsortium nach einem strengen Ausleseprozess den Zuschlag für dieses Projekt im 7. Forschungsrahmenprogramm erteilt. Das Konsortium hat sich "Welfare, Wealth and Work for Europe" als Titel gewählt: WWWforEurope - ein Triple W als Zielcode einer neuen EU-Wirtschaftspolitik.

    Richard Kühnel erklärte dazu: "Im Rahmen ihres 7. Forschungsrahmenprogramms fragt die EU- Kommission nach dem Potenzial für ein neues Wirtschaftsmodell: Wie kann Europa sein Wohlfahrtssystem erhalten, wirtschaftliches Wachstum und neue Arbeitsplätze schaffen und gleichzeitig mit den natürlichen Rohstoffen schonend umgehen? WWWforEurope war das eingereichte Projekt, das am besten auf die Themenstellung des Potenzials für sozioökonomische Transitionen zielt und für die Hauptkriterien der Strategie "Europa 2020" unmittelbar relevant war".

    Links zum Thema

    Letzte Aktualisierung: 16/03/2012  |Seitenanfang