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Nachhaltige Bioökonomie in Europa
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13.02.2012

Die Europäische Kommission hat eine Strategie vorgestellt, mit der sie die Umstellung der europäischen Wirtschaft auf eine nachhaltigere Nutzung erneuerbarer Ressourcen unterstützen will. Europa braucht erneuerbare biologische Ressourcen, um seine Versorgung mit gesunden Nahrungs- und Futtermitteln sowie mit Baumaterial, Energie und anderen wichtigen Produkten sichern zu können. Das ist besonders wichtig angesichts einer bis 2050 auf nahezu 9 Milliarden Menschen anwachsenden Weltbevölkerung und zur Neige gehender fossiler Rohstoffe.

    Radfahrer mit Kindern

    Die Europäische Kommission hat eine Strategie vorgestellt, mit der sie die Umstellung der europäischen Wirtschaft auf eine nachhaltigere Nutzung erneuerbarer Ressourcen unterstützen will. Europa braucht erneuerbare biologische Ressourcen, um seine Versorgung mit gesunden Nahrungs- und Futtermitteln sowie mit Baumaterial, Energie und anderen wichtigen Produkten sichern zu können. Das ist besonders wichtig angesichts einer bis 2050 auf nahezu 9 Milliarden Menschen anwachsenden Weltbevölkerung und zur Neige gehender fossiler Rohstoffe.

    Der Plan konzentriert sich auf drei wesentliche Aspekte: die Entwicklung neuer Technologien und Verfahren für die Bioökonomie, die Unterstützung der Märkte und der Wettbewerbsfähigkeit in Bioökonomiesektoren und die Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen den politischen Entscheidungsträgern und sonstigen Akteuren.

    Die Bioökonomie in der EU erzielt derzeit bereits einen Umsatz von knapp 2 Bio. EUR und hält mit mehr als 22 Mio. Arbeitnehmern einen Anteil von 9 % an der Beschäftigung in der EU insgesamt. Die Strategie ist einer der Vorschläge der Kommission zur Umsetzung der Leitinitiativen "Innovationsunion" und "Ressourcenschonendes Europa" im Rahmen der Strategie „Europa 2020“. Der Förderung der Bioökonomie-Forschung und –Innovation wird auch im künftigen Forschungsprogramm der Kommission „Horizont 2020“ Rechnung getragen: Das Programm sieht 4,7 Mrd. EUR für den Bereich „Ernährungssicherheit, nachhaltige Landwirtschaft, marine und maritime Forschung und Biowirtschaft“ sowie ergänzende Mittel in anderen Bereichen vor.

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    Letzte Aktualisierung: 13/02/2012  |Seitenanfang