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Aktionstag für ein sicheres Internet 2012
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07.02.2012

Bereits zum neunten Mal in Folge findet heute der Aktionstag "Für ein sicheres Internet" statt. Bei dieser EU-Initiative geht es vor allem um einen besseren Schutz von Minderjährigen. So sollen Kinder und Jugendliche beim Aufrufen des Benutzerkontos bei einem sozialen Netzwerk nur das Profil der persönlichen Freunde sehen können. Die EU-Kommission hat diesbezüglich freiwillige Vereinbarungen mit den Internet-Unternehmen geschlossen.

    Safer Internet Day 2012


    In einer Welt, in der die Kommunikation sich zu einem großen Teil ins Internet verlagert hat, nehmen nicht nur die Möglichkeiten zu, sondern auch die Gefahren. Ob Cyber-Mobbing oder Datenschutz, das Internet kann manchmal ganz schön tückisch sein. Heute finden anlässlich des "Safer Internet Day" mehr als 100 Veranstaltungen in über 30 europäischen Ländern statt, die Kinder und ihre Familien dazu auffordern, die digitale Welt gemeinsam zu entdecken.

    In Österreich laufen mehrere Veranstaltungen zu diesem Thema. Unter dem Slogan "Safer Internet goes Parliament" werden 30 Schülerinnen und Schüler den Abgeordneten einen Einblick in ihren digitalen Alltag geben und im Anschluss politische Anliegen rund um die Nutzung digitaler Medien diskutieren. Dirk Fassbender, stellvertretender Leiter der Vertretung der EU-Kommission in Österreich, wird außerdem im Lycée Français einen Vortrag zu den Bemühungen der Kommission halten.

    Kinder zu schützen ist ein wichtiger Aspekt der Digitalen Agenda der Kommission. Diese hat dafür 55 Millionen Euro bereitgestellt, mit denen unter anderem Zentren finanziert wurden, bei denen sich Betroffene Unterstützung holen können. Interessierte Eltern aus Österreich können online einen Test machen, der zeigt, wie sie in bestimmten Situationen auf das Internet-Nutzungsverhalten ihrer Kinder reagieren. Im Dezember 2011 hat sich die Kommission mit 28 führenden Unternehmen zusammengeschlossen, die sich engagieren, das Internet für Kinder sicherer zu machen. Dazu gehören fünf Aktionsprioritäten: einfachere Möglichkeiten für die Meldung von schädlichen Inhalten; an das Alter der Kinder angepasste Sicherheitseinstellungen; breitere Inhaltsklassifizierung; Stärkung der elterlichen Kontrollmöglichkeiten; wirksame Entfernung von Material über Kindesmissbrauch. Diese Maßnahmen spiegeln die Notwendigkeit einer Generation wider, in der Kinder immer jünger online aktiv sind.

    Links zum Thema

    Letzte Aktualisierung: 08/02/2012  |Seitenanfang