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Euro-Gipfel: Einigung für die Stabilität des Euro
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28.10.2011

Die Staats- und Regierungschefs der Eurozone haben sich Mittwochnacht auf die Annahme eines unfassenden Pakets von Maßnahmen geeinigt, das das Vertrauen in die Europäischen Banken wiederherstellen und die Spannungen an den Finanzmärkten bewältigen soll. Die Rolle der Europäischen Kommission bei der wirtschaftspolitischen Koordinierung der Eurozone wurde gestärkt.

    v.l.n.r.: Silvio Berlusconi, Herman Van Rompuy, José Manuel Barroso

    „Das Paket, auf das wir uns geeinigt haben, bestätigt, dass Europa in der Lage ist, die Stabilität des Euro zu sichern", erklärte EU-Kommissionspräsident Barroso nach dem Euro-Gipfel.

    Fortschritte wurden in folgenden fünf Bereichen erzielt:

    Schuldenschnitt in Höhe von 100 Milliarden Euro für Griechenland, der durch die freiwillige Erlassung im Ausmaß von 50% der Schulden durch die Banken erzielt wurde; Maßnahmen zur Stärkung des Vertrauens in den Bankensektor durch Anhebung des Kernkapitals auf 9%   bis Mitte kommenden Jahres; Hebelung und Optimierung der Ressourcen des EFSF; Beschleunigung der Strukturreformen für mehr Stabilität und Wachstum; Verstärkung der wirtschafts- und steuerpolitischen Koordinierung und Überwachung im Euro-Währungsgebiet. 

    Am Donnerstag ernannte Kommissionspräsident Barroso den EU-Kommissar Olli Rehn zum Kommissions-Vize-Präsident für den Euro. Zu den neuen Zuständigkeiten von Rehn gehören nun die Koordinierung, Überwachung und Durchsetzung der Wirtschaftsregierung innerhalb der Eurozone.

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    Letzte Aktualisierung: 28/10/2011  |Seitenanfang