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Vizepräsidentin der EU-Kommission, Viviane Reding, zu Besuch in Wien
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18.11.2011

Ein besonderer Anlass führte Viviane Reding, Vizepräsidentin der EU-Kommission, heute nach Wien: Die für Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft zuständige Kommissarin hielt am Donnerstag in Anwesenheit hochkarätiger Gäste aus dem In- und Ausland eine Rede anlässlich der feierlichen Eröffnung des "European Law Institute (ELI)", das mit Wien einen repräsentativen Standort gefunden hat.

    Viviane Reding, Vizepräsidentin der EU-Kommission

    Zu den Aufgaben des "European Law Institute", dessen Mitglieder sowohl aus der Wissenschaft als auch aus der Praxis stammen, zählt die gezielte Förderung von Untersuchungen. Die daraus resultierenden Vorschläge sollen dann in den weiteren Verlauf der europäischen Rechtsentwicklung einfließen und zu einer größtmöglichen Stärkung des Europäischen Rechtssystems beitragen. „Auf diese Weise nimmt der europäische Rechtsraum konkrete Gestalt an, was dazu führt, dass ein jeder seine Rechte wahrnehmen und von den Chancen, die der Binnenmarkt eröffnet, profitieren kann. Das Institut wird auch der Frage nachgehen, wie EU-Recht innerhalb der Union umgesetzt wird. Es wird sich mit Projekten befassen, die konkrete Auswirkungen auf den Alltag der europäischen Bürger und für die Rechtspraxis haben", so Reding. 

    Das ELI möchte die Erfolge und Kräfte der unterschiedlichen Rechtskulturen der Mitgliedsstaaten bündeln und hat es sich zum Grundsatz gemacht, dabei stets eine paneuropäische Perspektive einzunehmen. Die Kommissarin unterstrich, dass es durchaus möglich ist, die unterschiedlichen Rechtskulturen zusammenzubringen, ohne ihre Verschiedenheit zu eliminieren. Ihre Aufgabe als EU Kommissarin verglich sie mit der einer Brückenbauerin. Zur Rolle des ELI meinte sie: "Die Mitglieder des "European Law Institute" werden den politischen Gestaltern und Behörden europaweit mit praktischem Rat zur Seite stehen, wie diese Brücken gebaut werden müssen."

    Im Rahmen ihres Wien-Besuchs traf Vizepräsidentin Reding auch mit Justizministerin Dr Beatrix Karl und Finanzministerin Dr. Maria Fekter zusammen.

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    Letzte Aktualisierung: 18/11/2011  |Seitenanfang