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EU-Kommissar Andor in Wien
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15.11.2011

Am vergangenen Freitag war László Andor, EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration, zu Besuch in Wien. Am Global Social Business Summit ging er in seiner Grundsatzrede auch auf die aktuelle Wirtschaftskrise ein. Im Anschluss diskutierte er mit Nobelpreisträger Prof. Muhammad Yunus und anderen hochkarätigen Gästen über die gesellschaftliche Rolle des Sozialunternehmertums.

    Besuch EU-Kommissar László Andor am 11.11.2011 in Wien

    Nach einer Podiumsdiskussion an der Juridischen Fakultät der Universität Wien und einer angeregten Diskussion mit Sozialunternehmern unterstrich Andor in seiner Grundsatzrede am Global Social Business Summit 2011 in Wien, wie wichtig die Umsetzung der Europa 2020 Ziele für die Zukunft Europas sind. Diese Ziele haben nach Ausbruch der Wirtschaftskrise und den damit verbundenen Sparmaßnahmen der Mitgliedsstaaten noch an Bedeutung gewonnen. Am Beispiel der "Inidignados" und der "Occupy Wallstreet-Bewegung" betonte Andor den akuten Handlungsbedarf. "Die Krise verdeutlicht, dass Europa mit einer sozialen Zeitbombe konfrontiert ist, die, ohne konsequente Maßnahmen in Bereichen wie Beschäftigung und Armutsbekämpfung, ohne Investitionen in Human- und Sozialkapital und umfassendes Wachstum, jederzeit hochgehen kann." Weiters betonte EU-Kommissar Andor, dass Unternehmen, die an der momentanen Krise nicht ganz unbeteiligt sind, sich stärker an den zwei Initiativen der EU-Kommission, nämlich "Soziale Verantwortung der Unternehmen" und "Soziales Unternehmertum" orientieren sollten. Indem die EU-Kommission den Zugang zu Fördermitteln für Sozialunternehmen verstärkt, erkennt sie deren wichtige und wünschenswerte Rolle an.

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    Letzte Aktualisierung: 15/11/2011  |Seitenanfang