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EGF-Fonds: 3,6 Mio. für österreichische Arbeitnehmer
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22.09.2011

Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, 3,6 Mio. EUR aus dem Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung (EGF) für Österreich bereitzustellen, damit über 500 LKW-Fahrer wieder einen Arbeitsplatz finden können. Die Förderung macht Fortbildung, Praktika und bessere Arbeitsplatzsuche möglich.
    LKWs in einer Reihe
    Österreich hatte Gelder beantragt, um LKW-Fahrern helfen zu können, die in den beiden Bundesländern Niederösterreich und Oberösterreich von vorwiegend kleinen Transportunternehmen entlassen wurden. Die Entlassungen waren eine Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise, die zu einem erheblichen Rückgang der Warenproduktion und daraufhin der Nachfrage nach Gütertransporten geführt hat. Das Frachtgeschäft ist in Österreich erheblich eingebrochen; im Juli 2009 war ein Nachfragerückgang um 30-50 % zu verzeichnen. Der Verkehr von LKWs mit einem Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen ist in der ersten Hälfte des Jahres 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 17 % zurückgegangen. Dieser rückläufige Trend setzte sich im Jahr 2010 fort.
    Das EGF-Unterstützungspaket soll die Rückkehr in eine Beschäftigung ermöglichen, und zwar durch Berufsorientierung, aktive Arbeitsplatzsuche, verschiedene Fortbildungsmöglichkeiten, Betriebspraktika und notwendige Zuschüsse. Die geschätzten Gesamtkosten für das Paket belaufen sich auf 5,6 Mio. EUR, wovon die Europäische Union 3,6 Mio. EUR aus dem EGF beisteuern soll.
    Der Vorschlag der Kommission muss nun vom Europäischen Parlament und dem Ministerrat der EU gebilligt werden.

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    Letzte Aktualisierung: 22/09/2011  |Seitenanfang