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Offensive zur Hochschulbildung
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21.09.2011

Die Europäische Kommission hat eine neue Reformstrategie für den Hochschulbereich vorgelegt. Ziel ist eine Erhöhung der Anzahl an Hochschulabsolventen und einer höhere Qualität der Lehre. Die Maßnahmen sollen dafür sorgen, dass die Wirtschaft der EU gestärkt aus der Krise hervorgeht.

    Studenten im Gespräch auf dem Campus
    Bei der Vorstellung der Strategie erklärte Androulla Vassiliou, EU-Kommissarin für Bildung: „Hochschulbildung ist eine starke Antriebskraft für das Wirtschaftswachstum. Gleichzeitig ist sie auch die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit. Dennoch haben zu viele Hochschulabsolventen Schwierigkeiten, einen Arbeitsplatz bzw. eine anspruchsvolle Beschäftigung zu finden. Wir müssen daher die Hochschulbildung – und auch die Berufsbildung – reformieren, um unseren jungen Menschen die Fähigkeiten zu vermitteln, die sie benötigen, um ihr Entwicklungspotenzial auszuschöpfen und ihre Beschäftigungsfähigkeit zu maximieren.“

    Die Strategie zeigt Schwerpunktbereiche auf, in denen die Mitgliedstaaten mehr für das Erreichen der gemeinsamen Bildungsziele tun müssen. Zu den Initiativen auf EU-Ebene gehören ein mehrdimensionales Hochschulranking, mit dessen Hilfe Studierende feststellen können, welcher Studiengang am besten für sie geeignet ist, sowie im Rahmen von „Erasmus für Masterstudierende“ eine Bürgschaft für Studiendarlehen für Studierende.

    In den vergangenen Jahren haben Zahl und Vielfalt von Hochschuleinrichtungen und die Zahl der Studierenden erheblich zugenommen. Finanzierung, Verwaltungsstrukturen und Curricula konnten dabei jedoch häufig nicht Schritt halten. Die Hochschulbildung ist jedoch derzeit nicht leistungsfähig genug, um genügend Menschen in Europa die Fähigkeiten und Kenntnisse zu vermitteln, die für die Schaffung von Arbeitsplätzen und Wachstum erforderlich sind. Gleichzeitig investieren weltweit Europas Wettbewerber – und insbesondere aufstrebende Volkswirtschaften – immer mehr in ihre Hochschuldbildung.

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    Letzte Aktualisierung: 21/09/2011  |Seitenanfang