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Roma-Filmprojekt gewinnt Journalistenpreis
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24.08.2011

Das von der EU mitfinanzierte Filmprojekt "Colorful but Colorblind" hat den US-amerikanischen Sigma Delta Chi Award gewonnen. In 25 Kurzfilmen wird die Geschichte von Roma in Mittel- und Osteuropa erzählt. Beteiligt waren Roma- sowie Nicht-Roma-Journalisten.

    Dreharbeiten
    „Ich bin stolz darauf, dass ein von der EU finanziertes Projekt zur Bekämpfung alter Vorurteile gegen Roma jenseits des Atlantiks Anerkennung gefunden hat. Roma tragen in ganz Europa zum sozialen und kulturellen Leben bei und es freut mich, dass ihr Beitrag durch das Projekt anerkannt wird", erklärte Justizkommissarin Viviane Reding.

    Ziel des Projekts ‘Colorful but Colorblind’ ist es, durch den kreativen Einsatz von Multimedien in der Berichterstattung über Minderheiten mit den Vorurteilen gegen Roma aufzuräumen. Im Rahmen des Projekts erfuhren die 50 teilnehmenden Roma- und Nicht-Roma-Journalisten in Zusammenarbeit mit Experten, wie man in den Multimedien eine Geschichte in Szene setzt. Die Kurzfilme wurden vor allem in Bulgarien, der Tschechischen Republik, Ungarn, Rumänien und der Slowakei gedreht, also in Ländern mit großen Roma-Gemeinschaften. Das Projekt erhielt aus dem EU-Programm „Grundrechte und Unionsbürgerschaft“ finanzielle Unterstützung in Höhe von rund 303 000 EUR.

    Der renommierte Preis wird von der Society of Professional Journalists, einem US-amerikanischen Journalistenverband, seit 1932 vergeben. ‘Colorful but Colorblind’ wurde in der Kategorie "Digitale Medien" ausgezeichnet.

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    Letzte Aktualisierung: 24/08/2011  |Seitenanfang