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2013 soll „Europäisches Jahr der Bürgerinnen und Bürger“ werden
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11.08.2011

Die EU-Kommission hat heute vorgeschlagen, 2013 zum „Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger” auszurufen. 20 Jahre nach der Einführung der Unionsbürgerschaft mit dem Vertrag von Maastricht wurden konkrete Fortschritte erzielt, die den Alltag von Millionen Bürgerinnen und Bürgern in Europa erleichtern.

    Jugend

    Reisen ins Ausland sind heute preiswerter; das Überschreiten der Grenzen erfolgt unbürokratisch; Reisende haben Zugang zu den Gesundheitsfürsorgesystemen anderer  Mitgliedstaaten und können zu einem niedrigeren Tarif nach Hause telefonieren. Dies sind nur einige Vorteile der Unionsbürgerschaft.

    Mit dem Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger will die Kommission bei den Unionsbürgern ein Bewusstsein für ihr Recht schaffen, sich in der EU frei zu bewegen und aufzuhalten. Deshalb will sie sicherstellen, dass diese sich jederzeit und problemlos über ihre Rechte informieren können.

    Viviane Reding, Vizepräsidentin der EU-Kommission und zuständig für das Ressort Justiz und Bürgerschaft dazu: „Wenn die Europäer ihre Rechte nicht kennen, können sie sie auch nicht wahrnehmen. Derzeit haben 48% der Europäer das Gefühl, nicht gut über ihre Rechte Bescheid zu wissen. Das Europäische Jahr der Bürgerinnen und Bürger wird dazu beitragen, dieses Defizit zu beheben. Es wird uns eine gute Gelegenheit bieten, erneut aufzuzeigen, was die Europäische Union für jeden einzelnen von uns tun kann."

    Im Rahmen des Europäischen Jahres der Bürgerinnen und Bürger sind zahlreiche Veranstaltungen, Konferenzen und Seminare auf Unionsebene sowie in den Mitgliedstaaten, Regionen und Kommunen vorgesehen.

    Die heutige Entscheidung der Kommission muss vom Europäischen Parlament und dem Ministerrat genehmigt werden.

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    Letzte Aktualisierung: 11/08/2011  |Seitenanfang