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E.Coli: neues Forschungsprojekt gegen Epidemien
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09.08.2011

Die Kommission finanziert ein neues Forschungsprojekt zur Früherkennung und Bekämpfung von Epidemien wie E.Coli. Forscher aus sieben Ländern erstellen ein umfassendes wissenschaftliches Bild von Krankheitserregern. In Zukunft sollen auftretende Viren und bakterielle Erreger schneller erkannt und bekämpft werden. Insgesamt stehen 12 Mio. EUR aus dem Forschungsrahmenprogramm bereit.

    Labormitarbeiter bei der Arbeit

    Forschungskommissarin Geoghegan-Quinn erläuterte die Hintergründe: „Unser Konzept sieht vor, den Schwerpunkt der Forschung und Innovationsförderung der EU auf die Themen zu legen, die für die Europäer am wichtigsten sind, und da steht Gesundheit natürlich ganz oben auf der Liste. Daher bin ich sehr froh darüber, dass es uns gelungen ist, diese zusätzlichen Mittel zu mobilisieren, mit denen die Fähigkeit Europas, den Ausbruch von Epidemien zu erkennen und darauf zu reagieren, weiter gestärkt werden kann.“

    In diesem Herbst wird ein grenzüberschreitendes Konsortium mit der Bezeichnung ANTIGONE (Früherkennung des globalen Auftretens neuartiger Epidemien) Forschungsarbeiten mit dem Ziel aufnehmen, ein möglichst umfassendes wissenschaftliches Bild des neuen Stamms von E. coli – dem speziell ein Budget von 2,1 Mio. EUR gewidmet ist – und einer Reihe anderer virulenter Krankheitserreger, die eine Bedrohung für die menschliche Gesundheit darstellen könnten, zu erarbeiten. Im Rahmen von ANTIGONE wird durch den Aufbau von Wissen und die Bündelung von Ressourcen ein Beitrag zur Ermittlung, Untersuchung, Verhinderung und Bekämpfung unerwarteter neuer Epidemierisiken geleistet.

    Durch ein besseres Verständnis dieser Erreger können die Wissenschaftler die Entwicklung von Verfahren zur ihrer Bekämpfung weiter voranbringen. Die Forschung wird sich auf Möglichkeiten zur Verhinderung künftiger Epidemien und zur Reaktion auf neue Ausbrüche konzentrieren. Das Konsortium wird eng mit einem anderen, bereits früher zur Förderung ausgewählten Projekt – PREDEMICS – zusammenarbeiten.

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    Letzte Aktualisierung: 09/08/2011  |Seitenanfang