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Forschung und Innovation: 7 Mrd. EUR für Arbeitsplätze und Wachstum
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20.07.2011

Bei einem Pressegespräch im Haus der Europäischen Union hat Dr. Wolfgang Burtscher, stellvertretender Generaldirektor der Europäischen Kommission für Forschung und Innovation, heute die neue Ausschreibungsrunde des Siebten EU-Forschungsrahmenprogramms (RP7) präsentiert. Das Förderpaket in Höhe von 7 Milliarden Euro soll kurzfristig ca. 174.000 Arbeitsplätze und in den nächsten 15 Jahren annähernd 450.000 Arbeitsplätze und ein BIP-Wachstum von fast 80 Mrd. EUR schaffen

    Pressegespräch im Haus der Europäischen Union in Wien mit Dr. Wolfgang Burtscher, stellvertretender Generaldirektor der Europäischen Kommission für Forschung und Innovation, 19. Juli 2011

    Im Rahmen des Pressegesprächs stellte Dr. Burtscher die inhaltlichen Schwerpunkte der neuen Ausschreibungsrunde vor: Investitionen in Forschung und Innovation, um die größten gesellschaftlichen Herausforderungen Europas - Lebensmittelsicherheit, Klimawandel, Bevölkerungsalterung - zu bewältigen; Schaffung von Arbeitsplätzen mit besonderem Augenmerk auf kleine und mittlere Unternehmen; Unterstützung der "besten Köpfe in Europa, um die besten Forschungsergebnisse zu bekommen".

    Weiters erläuterte Dr. Henrietta Egerth, Geschäftsführerin der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), in diesem Pressegespräch, wie die FFG, als Nationale Kontaktstelle zum EU-Rahmenprogramm, die österreichische Wissenschaft und Wirtschaft auf ihrem erfolgreichen Weg zu europäischen Förderungen unterstützt und begleitet. Dr. Egehrt begrüßte das erhöhte Engagement der Kommission bei der Unterstützung von KMU und die Pläne, neue, vereinfachte Regeln als Anreize für die Beteiligung zu schaffen.
    Im Anschluss an das Gespräch erklärte Dipl. Ing. Manfred Haas, Leiter des Infineon Designcenters in Villach, aus eigener Erfahrung, wie Unternehmen das EU-Forschungsrahmenprogramm erfolgreich nutzen können und präsentierte einige Beispiele dazu.

    Zu der neuen Ausschreibungsrunde meinte die für Forschung zuständige EU-Kommissarin Máire Geoghegan-Quinn: „Europa zeigt heute erneut, dass Forschung und Innovation an oberster Stelle der politischen Agenda für Wachstum und Arbeitsplätze stehen. Der EU-weite Wettbewerb um diese Gelder wird die besten Forscher und Innovatoren Europas zusammenführen, um die größten Probleme unserer Zeit wie Energie, Lebensmittelsicherheit, Klimawandel und Bevölkerungsalterung anzugehen."

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    Letzte Aktualisierung: 20/07/2011  |Seitenanfang