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EU-Arbeitsmarkt: seit 1. Mai volle Freizügigkeit für Arbeitnehmer
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29.04.2011

Ab 1. Mai 2011 können Bürgerinnen und Bürger aus der Tschechischen Republik, Estland, Lettland, Litauen, Ungarn, Polen, Slowenien und der Slowakei auch in Österreich uneingeschränkt arbeiten. Von der künftigen Mobilität kann Österreich angesichts des bestehenden Mangels an Arbeitskräften  besonders profitieren.

    EU-Arbeitsmarkt: seit 1. Mai volle Freizügigkeit für Arbeitnehmer

    Die EU-Kommission erwartet keinen massiven Zustrom von Arbeitnehmern aus den 8 EU-Ländern, die 2004 der EU beigetreten sind, da viele, die in einem anderen EU Mitgliedstaat arbeiten wollten, dies bereits tun. Untersuchungen der Kommission und die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die Mobilität der Arbeitnehmer aus diesen Ländern positive Auswirkungen auf die Wirtschaft der Mitgliedstaaten hatte und zu keinerlei Störungen der Arbeitsmärkte geführt hat.

    Der für Beschäftigung, Soziales und Integration zuständige EU-Kommissar László Andor erklärte dazu: „Die Beseitigung dieser letzten Hindernisse für Arbeitnehmer aus den 8 EU-Staaten stellt nicht nur eine große Chance für jeden Einzelnen, sondern auch für die EU als Ganzes dar. Mobilität ist ein wesentlicher Motor für Wirtschaftswachstum, und in Ländern wie Deutschland und Österreich wird sie dazu beitragen, Fachkräftemangel zu beheben und offene Stellen zu besetzen.“
    Österreich war bisher, neben Deutschland, der einzige EU-Staat, in dem die Freizügigkeit der Arbeitnehmer aus den 8 EU-Ländern noch eingeschränkt war.

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    Letzte Aktualisierung: 29/04/2011  |Seitenanfang