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Verbraucherbarometer: Studie belegt verbesserte Gesamtsituation für die Verbraucher in der EU
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17.03.2011

Die Bedingungen für Verbraucher in der EU haben sich nach dem drastischen Einbruch 2009 wieder deutlich verbessert. Das belegt die heute von der Europäischen Kommission veröffentlichte Frühjahrsausgabe des Verbraucherbarometers. Österreich liegt dabei sogar über dem EU-Durchschnitt.

    Euro-Schein

    Dazu sagte John Dalli, EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherpolitik: „Ich möchte die Mitgliedstaaten loben, die trotz der schlechten Zeiten auch weiterhin in die Qualität des Verbraucherumfeldes investieren. Wir haben es geschafft: Das Vertrauen der EU-Verbraucherinnen und  Verbraucher in die Verbraucherinstitu¬tionen nähert sich wieder dem früheren Niveau.“

    Der im Verbraucherbarometer ermittelte Verbraucherlage-Index trifft unter anderem eine Aussage über das Vertrauen der Bürger in staatliche Behörden, nicht-staatliche Organisationen und Händler sowie die Wirksamkeit der Streitbeilegung und Effektivität des Beschwerdemanagements.

    Die aktuelle Ausgabe der Studie zeigt andererseits aber auch ein Vertrauensdefizit beim grenzüberschreitenden Internethandel auf. Während Bestellungen bei inländischen Online-Händlern zugenommen haben, bewegen sich die Online-Einkäufe im EU-Ausland weiterhin auf niedrigem Niveau. Obwohl Online-Einkäufe im Ausland zum Teil günstiger sind und der Kunde hier mitunter von einer größeren Auswahl profitieren kann, fürchten viele Verbraucher Betrug, Lieferschwierigkeiten oder Unsicherheiten im Fall von Problemen. Diese Bedenken erweisen sich für die meisten Verbraucher, die bereits online im Ausland eingekauft haben, allerdings als unbegründet. Unter ihnen ist Misstrauen gegenüber ausländischen Händlern weit weniger verbreitet.

    Dalli: „Erfreulich ist zudem, dass sich die Vorbehalte der Verbraucher gegenüber dem Einkaufen im Ausland meist in Nichts auflösen, sobald sie es tatsächlich einmal mit Erfolg ausprobiert haben. Die Ergebnisse machen aber auch deutlich, wie viel Arbeit noch vor uns liegt, um – zum Wohle der europäischen Wirtschaft, der europäischen Verbraucher und der europäischen Unternehmen – die restlichen Hindernisse abzubauen."

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    Letzte Aktualisierung: 17/03/2011  |Seitenanfang