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EU setzt Zeichen für Pressefreiheit
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14.12.2010

Preisverleihung "Press Freedom Award 2010" im Haus der Europäischen Union
Am 10. Dezember 2010, dem internationalen Tag der Menschenrechte, fand im Haus der Europäischen Union die feierliche Verleihung des von Reporter ohne Grenzen gestifteten "Press Freedom Award 2010" statt.
Der mit jeweils EUR 4.000 dotierte Preis geht dieses Jahr an die russische Journalistin Olga Bobrova/Nowaja Gaseta und den russischen Journalisten Michail Beketow/Chimkinskaja Prawda.

    Im Bild v.l.n.r. Dunja Mijatovic (OSZE-Beauftragte für Medienfreiheit), Rubina Möhring (Präsidentin "Reporter ohne Grenzen Österreich"), Eva Nowotny (Präsidentin der Österreichischen UNESCO-Kommission), Michael Kerbler (Ö1/ORF), Preisträgerin Olga Bobrova ("Nowaja Gaseta"), Albert Rohan (Sprecher der Jury und Generalsekretär a. D. im österreichischen Außenministerium) und Richard Kühnel (Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich). Fotograf: Thomas Preiss. Fotocredit: Europ. Kommission - Vertr. Österreich/APA-Fotoservice/Preiss. Ort: Österreich / Wien / Haus der Europäischen Union

    In seiner Begrüßungsrede unterstrich Richard Kühnel, Leiter der Kommissionsvertretung in Österreich und Gastgeber der Veranstaltung, die Bedeutung der Pressefreiheit für eine lebendige und funktionierende Demokratie: "Nur eine freie, unabhängige und vielfältige Medienlandschaft kann die aktive und kritische Teilhabe der Öffentlichkeit am politischen Gestaltungsprozess gewährleisten". Kühnel wies auch darauf hin, dass der Vertrag von Lissabon den Stellenwert der Menschen- und Grundrechte in der Außenpolitik stärkt. "Dies ist ein paralleler und konditionaler Prozess. Die Tiefe und Geschwindigkeit der Beziehungen mit Drittstaaten ist eng mit den Fortschritten dieser Länder im Bereich der Demokratisierung und Wahrung der Grundrechte verknüpft".

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    Letzte Aktualisierung: 14/12/2010  |Seitenanfang