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Gentechnisch veränderte Organismen (GVO): Mitgliedstaaten entscheiden künftig über Anbau!
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14.07.2010

Die Europäische Kommission schlägt vor, dass die Mitgliedstaaten künftig über die Zulassung, die Einschränkung oder das Verbot des Anbaus gentechnisch veränderter Organismen (GVO) in ihrem Hoheitsgebiet frei entscheiden können. Die neue Empfehlung zur Koexistenz gentechnisch veränderter Pflanzen und herkömmlicher Kulturen gewährleistet, dass die Mitgliedstaaten bei der Einführung von Koexistenzmaßnahmen ihre jeweiligen lokalen, regionalen und nationalen Gegebenheiten berücksichtigen können.

    Gentechnisch veränderte Organismen (GVO): Mitgliedstaaten entscheiden künftig über Anbau!

    John Dalli, Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, erklärte: "Die Gewährung der Möglichkeit, aus anderen Gründen als der wissenschaftlichen Bewertung der Gesundheits- und Umweltrisiken über den Anbau zu entscheiden, erfordert auch eine Änderung der geltenden Vorschriften. Ich betone dabei, dass das EU-weite wissenschaftlich fundierte Zulassungssystem intakt bleibt."

    Der Legislativvorschlag stimmt mit den politischen Leitlinien überein, die Präsident Barroso im September 2009 vorgestellt hat. Die Kommission ist entschlossen - so teilte Kommissar Dalli mit - noch vor Ende 2010 Folgemaßnahmen zum Thema zu treffen.

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    Letzte Aktualisierung: 31/10/2010  |Seitenanfang