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Keine Rechnungsschocks mehr bei Datenroaming
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28.06.2010

Ab 1. Juli 2010 gilt für das Datenroaming automatisch eine Kostenobergrenze von 50 EUR zuzüglich MwSt, sofern der Nutzer keine andere Kostenobergrenze gewählt hat. Dies betrifft Verbraucher wenn sie auf Reisen innerhalb der EU mit ihrem Handy oder Notebook über ein Mobilfunknetz ins Internet gehen. Sobald der Nutzer 80 % der Kostenobergrenze für das Datenroaming erreicht hat, sind die Betreiber verpflichtet, dem Nutzer eine Warnung zu schicken. Wenn die Obergrenze erreicht ist, muss der Betreiber die Mobilfunk-Internetverbindung unterbrechen, sofern der Kunde nicht ausdrücklich erklärt, dass er die Nutzung von Datenroamingdiensten im betreffenden Monat fortsetzen möchte.

    Keine Rechnungsschocks mehr bei Datenroaming

    Außerdem sinkt die Preisobergrenze für Datenroaming von 1 EUR auf 80 Cent pro Megabyte. Der Höchstpreis für einen ausgehenden Roaminganruf wird von 43 Cent auf 39 Cent pro Minute (zzgl. MwSt.) gesenkt, und für einen eingehenden Anruf dürfen anstatt 19 Cent nur noch 15 Cent pro Minute (zzgl. MwSt.) verlangt werden. Die Preise für aus- und eingehende Anrufe auf Reisen innerhalb der EU werden somit um 73 % niedriger sein als im Jahr 2005, als die EU begann, gegen überhöhte Roamingtarife vorzugehen.

    Neelie Kroes, die für Digitale Agenda zuständige Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, erklärt: „Touristen und Geschäftsreisende, die mit ihrem Smartphone oder Laptop in einem anderen EU-Land im Internet surfen, brauchen nun keine Rechnungsschocks mehr zu fürchten. Außerdem senkt die EU die Kosten der Reisenden für Roaminganrufe. Ich bin entschlossen, für mehr Wettbewerb auf dem Telekommunikationsmarkt der EU zu sorgen.“

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    Letzte Aktualisierung: 30/10/2010  |Seitenanfang