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Unterstützung Griechenlands durch die Mitgliedstaaten der Eurozone
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12.04.2010

Im Anschluss an die Erklärung der Staats- und Regierungschefs der Eurozone am 25. März haben sich die Mitgliedstaaten der Eurozone auf die Bedingungen für die finanzielle Unterstützung geeinigt, die Griechenland im Bedarfsfall gewährt wird, um die finanzielle Stabilität in der Eurozone als Ganzes zu sichern.

    Unterstützung Griechenlands durch die Mitgliedstaaten der Eurozone

    Die Mitgliedstaaten der Eurozone sind bereit, Finanzmittel in Form von bilateralen Darlehen zur Verfügung zu stellen. Diese werden von der Europäischen Kommission in einem gemeinsamen Pool zusammengefasst und sind Teil eines Pakets, das auch Finanzmittel des Internationalen Währungsfonds beinhaltet.

    Die Kommission wird in Zusammenarbeit mit der Europäischen Zentralbank heute Montag mit der Erarbeitung eines gemeinsamen Programms mit dem Internationalen Währungsfonds und den griechischen Behörden beginnen. Gleichzeitig werden die Mitgliedstaaten der Eurozone auf nationaler Ebene die notwendigen Schritte unternehmen, um Griechenland rasch Hilfe zur Verfügung stellen zu können.

    Die Mitglieder der Eurozone werden im Bedarfsfall über die Aktivierung dieser Hilfe entscheiden und die Auszahlungen werden von den teilnehmenden Mitgliedstaaten beschlossen. Das Programm ist auf einen Zeitraum von drei Jahren ausgerichtet und die Mitgliedstaaten der Eurozone sind bereit, im ersten Jahr bis zu 30 Mrd. EUR beizutragen.

    EU-Kommissionspräsident Barroso zeigte sich erfreut über diese von den Mitgliedern der Eurozone erzielte Einigung.

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    Letzte Aktualisierung: 30/10/2010  |Seitenanfang