Navigationsleiste

Urlaubszeit ist Reisezeit – Entspannter Reisen mit der EU
VersendenVersendenDruckenDrucken
27.07.2009

Auch heuer hat der Sommer wieder in Europa Einzug gehalten und für viele UrlauberInnen und Reisende ist diese Jahreszeit die "schönste Zeit" im Jahr. Quer durch Europa reisen die Menschen, per Bahn, Flugzeug, Auto, Schiff oder Fahrrad, um sich zu erholen, die Kultur in fremden Ländern zu genießen und nette Leute kennenzulernen. Die Europäische Union erweist sich als stressfreie Reisezone mit vielen Vorteilen. Wir haben für Sie die wichtigsten zusammengestellt und wünschen Ihnen einen SCHÖNEN URLAUB!

    MitarbeiterInnen der Kommissionsvertretung Wien vor der Europakarte

    Reisen ohne Grenzen

    Der Schengen-Raum umfasst 25 Länder, in die Sie ohne Einschränkungen reisen können, darunter auch die Nicht-EU-Länder Norwegen, Island und die Schweiz. Grenzkontrollen gibt es nach wie vor, wenn Sie nach Großbritannien, Irland, Zypern, Bulgarien oder Rumänien reisen.

     

    Erleichterungen für Reisende mit eingeschränkter Mobilität

    Seit dem 26. Juli 2008 ist eine neue Verordnung in Kraft, die für Menschen mit Behinderungen den gleichen Zugang zu Flugreisen sicherstellt. Damit soll gewährleistet werden, dass Menschen mit eingeschränkter Mobilität und ältere Personen eine durchgehende Betreuungskette auf europäischen Flughäfen vorfinden.

     

    Die Anreise in den Urlaub

    Egal ob Sie mit dem Auto, mit dem Flugzeug, per Zug oder Schiff anreisen, auf dieser Website finden Sie viele praktische Informationen:

     

    Alles rund um den Flug

    Im Falle von mehrstündigen Flugverspätungen, von Stornierungen oder Beförderungsverweigerungen durch Überbuchung müssen Ihnen die Fluggesellschaften sofort zu Hilfe kommen. Sollte Ihr Gepäck verspätet ankommen, müssen Ihnen die Kosten für den Kauf notwendiger Güter ersetzt werden. Nach 21 Tagen gilt ein Gepäcksstück als verloren und Sie können einen Antrag auf Erstattung des verlorenen Inhalts stellen. Fragen Sie bei Ihrer Fluggesellschaft nach dem PIR (Passenger Irregularity Report) und füllen Sie diesen aus. Schicken Sie ihn zusammen mit einem Beschwerdeschreiben an die Fluggesellschaft.

     

    Schluss mit irreführendem Online-Ticketverkauf!

    Im September 2007 überprüfte die Europäische Kommission gemeinsam mit nationalen Stellen in 15 Mitgliedsstaaten und in Norwegen Websites von zahlreichen Fluglinien auf irreführende Werbung und unlautere Praktiken. Aufgrund der scharfen Kritik der Kommission wurden 115 Websites korrigiert und seither werden beim Flugticketverkauf im Internet die EU-Vorschriften deutlich besser eingehalten. Im März 2009 überprüfte die Kommission noch einmal 67 größere Fluggesellschaften, indem sie Testkäufe durchführte. 52 Gesellschaften bestanden entweder diesen "Gesundheitscheck" und verpflichteten sich, auch in Zukunft so hohe Standards einzuhalten, oder reagierten umgehend mit dem Versprechen, die beanstandete Mängel zu beseitigen.

     

    "Schwarze Liste" schützt Flugpassagiere vor unsicheren Fluglinien

    Im April 2009 hat die Europäische Kommission die so genannte Schwarze Liste der Luftfahrtunternehmen aktualisiert, für die in der Europäischen Union wegen Sicherheitsbedenken ein Flugverbot gilt. Neu in die Liste aufgenommen wurden sechs Luftfahrtunternehmen aus Kasachstan, ein in Thailand zugelassenes Unternehmen, eine weiteren Fluggesellschaft aus der Ukraine sowie sämtliche in Benin zugelassenen Luftfahrtunternehmen.

     

    Der EURO als Zahlunsgmittel

    Am 1. Jänner 2009 wurde auch in der Slowakei der Euro eingeführt, nun können Sie in insgesamt 16 EU-Staaten ohne Geldwechseln ganz bequem mit dem Euro zahlen. Außerdem gibt es seit dem 1. Jänner 2008 den SEPA (Single European Payment Area), den Euro-Zahlungsverkehrsraum, in dem alle Zahlungen wie inländische Zahlungen behandelt werden.

     

    Einkaufen nach Lust und Laune

    Wenn Sie Ihren Urlaub in einem EU-Mitgliedsland verbringen, können Sie alles für den persönlichen Eigenbedarf einkaufen. Achten Sie jedoch bei der Menge darauf, dass für die Einfuhr von Tabakprodukten und Alkohol jeweils unterschiedliche nationale Bestimmungen gelten.

     

    Billiger telefonieren: das Ende der "Roaming-Abzocke"

    Seit 1. Juli 2009, also rechtzeitig zum Start in den Sommerurlaub, darf das Versenden einer SMS aus dem EU-Ausland nur noch höchstens 11 Cent kosten. Auch das Telefonieren im EU-Ausland wird billiger: Ein ausgehender Anruf darf pro Minute nicht mehr als 43 Cent und ein eingehender Anruf nicht mehr als 19 Cent kosten. Außerdem werden ausgehende Roaminganrufe von nun an nicht mehr pro Minute, sondern nach den ersten 30 Sekunden sekundengenau abgerechnet. UrlauberInnen und Geschäftsreisende können nun EU-weit per Mobilfunk im Web surfen, Filme abrufen oder Fotos verschicken, ohne überteuerte Roaming-Abrechnungen befürchten zu müssen, denn auf der Vorleistungsebene gilt eine Preisobergrenze von 1 Euro pro übertragenem Megabyte.

     

    Gesundheitsversorgung im Urlaub

    Als EU-BürgerIn haben Sie Anspruch auf kostenlose oder ermäßigte medizinische Versorgung, wenn Sie während des Aufenthaltes in einem anderen EU-Land krank werden. Eine eigene Website bietet Ihnen ausführliche Informationen zur Europäischen Krankenversicherungskarte, zur Reisekrankenversicherung, zu Arzneimitteln und Impfungen, zur Badegewässerqualität, zu Ozonwerten und Sonnenschutzmitteln.

     

    Problemlose Behandlung mit der Europäischen Krankenversicherungskarte

    Vergessen Sie nicht, die europäische Krankenversicherungskarte einzupacken. Diese Karte garantiert Ihnen medizinische Notfallversorgung in allen EU-Mitgliedstaaten sowie in der Schweiz, in Norwegen, Island und Liechtenstein. Die europäische Krankenversicherungskarte befindet sich auf der Rückseite der e-card.

     

    Alles klar beim Sonennschutz und beim Baden!

    Alles sonnenklar beim Sonnenschutz und bessere Qualität der Badegewässer in der EU

    Endlich die Sonne genießen… Zu Beginn der Ferienzeit möchte die Europäische Kommission wieder daran erinnern, wie wichtig der richtige Sonnenschutz ist. Achten Sie bei Sonnenschutzmitteln vor allem auf das Etikett: Es gibt ein neues UVA-Logo oder –Siegel. Irreführende Ausdrücke wie „Sunblocker“ oder „völliger Schutz“ sind inzwischen verboten. Weiters sollten Sie die Mittagssonne meiden und Babys und Kleinkinder nicht der direkten Sonnenstrahlung aussetzen.

    Jeden Sommer fahren Millionen EU-BürgerInnen an einen Strand, um die Sonne zu genießen und sich im erfrischenden, sauberen Wasser abzukühlen. Ungetrübtem Badevergnügen steht auch diesen Sommer nichts im Weg. Aus dem jährlichen Bericht über die Qualität der Badegewässer geht hervor, dass die überwiegende Mehrzahl der Badeorte in der EU 2008 den Hygienestandards entsprach. Etwa 96 % der Badegewässer an der Küste und 92 % der getesteten Flüsse und Seen erfüllten die Mindestanforderungen.

     

    Für Notfälle gerüstet: Die europäische Notrufnummer

    Seit Dezember 2008 brauchen Sie sich nur mehr eine Notrufnummer merken: 112.

    Was ist das Besondere an dieser Nummer?

    • Sie funktioniert in der gesamten EU.
    • Alle Anrufe sind gratis.
    • Sie erreichen die Nummer sowohl vom Festnetz aus als auch über jedes Handynetz.
    • Die MitarbeiterInnen der Notrufnummer bearbeiten Ihren Anruf entweder direkt oder leiten ihn an die zuständige Stelle – z.B. Rettung, Feuerwehr oder Polizei – weiter.
    • In 19 EU-Ländern werden Anrufe nicht nur in der Landessprache, sondern auch auf Englisch entgegengenommen und in 9 Ländern sprechen die MitarbeiterInnen der Notrufnummer auch Deutsch.

     

    Außerdem ist das österreichische Außenministerium rund um die Uhr für Sie erreichbar, und zwar unter der Nummer +43-50 11 50-44 11.

     

     

    Weitere nützliche Informationen für eine angenehme Reise:

     

    Unterwegs in Europa 2009

    Diese Website bietet Ihnen Informationen zu Themen, wie Reisedokumente, Geld, Einkaufen, Anreise, Gesundheit, Kommunikation, Reisetipps, Haustiere und Notfälle.

     

    Eine Ferienwohnung auf Zeit mieten? Kein Problem mit der neuen Timesharing-Richtlinie!

    Timesharing (das Nutzungsrecht an einer Immobilie, etwa an einer Ferienwohnung, für einen bestimmten Zeitraum des Jahres) erfreut sich in vielen Ländern der EU großer Beliebtheit. Damit die KonsumentInnen EU-weit besser geschützt sind, wenn sie Timesharing-Rechte an Ferieneigentum oder ähnliche Produkte, z.B. Feriennutzungsrechte an Kreuzfahrtschiffen oder Hausbooten, Wohnmobilen oder Ferienclubs (so genannten Discount Holiday Clubs) kaufen oder verkaufen, gibt es neue EU-weit gültige Bestimmungen.

     

    Letzte Aktualisierung: 30/10/2010  |Seitenanfang