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Mehr Sicherheit bei Weihnachtslichterketten
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04.12.2009

30 % der Weihnachtslichterketten bergen ein offensichtliches und unmittelbares Brand- bzw. Stromschlagrisiko, heißt es in einem neuen Bericht, den die Europäische Kommission am Mittwoch veröffentlicht hat.

 

    Mehr Sicherheit bei Weihnachtslichterketten

    Insgesamt wurden 196 zufällig ausgewählte Lichterketten aller Preiskategorien zwischen November 2007 und Mai 2009 in unregelmäßigen Abständen untersucht. Die Proben wurden anhand 20 administrativer und technischer Kriterien geprüft. Viele Lichterketten fielen gleich mehrfach durch. Schwerwiegende Mängel, die ein erhöhtes Stromschlag- oder Brandrisiko oder beides bergen, wurden bei 30,4 % der geprüften Lichterketten festgestellt. Weniger schwerwiegende Mängel, also solche, die die Verbraucher nicht unmittelbar gefährden, wurden bei weiteren 40 % der geprüften Lichterketten festgestellt. Dazu zählen Probleme in Bezug auf Kennzeichnung, Bedienungsanleitungen oder Verwaltungsvorschriften.

    Angesichts der enormen Mängel wird vorrangig die behördliche Überwachung und Rechtsdurchsetzung speziell bei Lichterketten verstärkt. Dies soll koordiniert und unter Beteiligung möglichst vieler Mitgliedstaaten erfolgen. Die Wirtschaft muss ihre eigenen Kontrollen verstärken. Nach EU-Recht sind Hersteller, Groß- und Einzelhändler sowie Einfuhrunternehmen für die Sicherheit der in der EU verkauften Produkte verantwortlich.

    Hier einige Tipps für die VerbraucherInnen:

    • Kaufen Sie Weihnachtslichterketten von seriösen Händlern, bei denen Sie sich darauf verlassen können, dass sie die allgemeinen Sicherheitsnormen einhalten.
    • Lassen Sie die Weihnachtslichterketten nie eingeschaltet, wenn sie das Haus verlassen, auch nicht in der Nacht.
    • Falls Sie den Verdacht haben, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist, gehen Sie kein Risiko ein, verwenden Sie die Lichterketten nicht mehr, bringen Sie sie ins Geschäft zurück – und reklamieren Sie.

     

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    Letzte Aktualisierung: 30/10/2010  |Seitenanfang