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Gipfeltreffen EU-Russland in Stockholm
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19.11.2009

Die Finanz- und Wirtschaftskrise und der Klimawandel waren das zentrale Thema des Gipfeltreffens zwischen der EU und Russland am 18. September in Stockholm. Nur wenige Wochen vor der Klimakonferenz in Kopenhagen diskutierten die Gipfelteilnehmer darüber, wie sie durch ein abgestimmtes Vorgehen einen Beitrag zur Erreichung einer weitreichenden und umfassenden weltweiten Einigung leisten können.

    Die Ergebnisse des Gipfels wurden von allen Seiten als positiv bewertet. So erklärte der russische Präsident Medvedev, dass Russland seine CO2-Emissionen um bis zu 25 Prozent gegenüber 1990 vermindern will.

    Energie ist der Dreh- und Angelpunkt der Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen der EU und Russland. Die Gipfelteilnehmer begrüßten das von EU-Kommissar Piebalgs und dem russischen Energieminister Schmatko unterzeichnete Abkommen über einen verbesserten Frühwarnmechanismus. Diese praxisbezogene Regelung soll die EU und Russland in die Lage versetzen, Engpässe in der Energieversorgung der EU zu vermeiden oder bei Erkennen der Gefahr frühzeitig darauf zu reagieren.

    Als der wichtigste Handelspartner Russlands unterstützt die EU nach wie vor den Beitritt Russlands zur WTO. Die EU erwartet diesbezüglich von Russland eine weitere Klärung in Bezug auf die nächsten Schritte im Beitrittsprozess. Ein weiteres wichtiges Gesprächthema waren die Bedingungen für den bilateralen Handel nach Einführung des neuen Gemeinsamen Außenzolltarifs der Zollunion zwischen Russland, Belarus und Kasachstan am 1. Januar 2010.

    Die Delegation der Europäischen Kommission wurde von dem Präsidenten der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, geleitet. Er wurde von EU-Kommissarin für Außenbeziehungen und die Europäische Nachbarschaftspolitik, Benita Ferrero-Waldner, und von EU-Handelskommissarin, Baroness Catherine Ashton, begleitet.

     

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    Letzte Aktualisierung: 30/10/2010  |Seitenanfang