Navigationsleiste

Europatag 2009: Krise als Chance
VersendenVersendenDruckenDrucken
14.05.2009

Die gegenwärtige Wirtschaftskrise bot den Anlass für eine Diskussion unter Kommunikationsexperten, die in Wien am 7. Mai auf Einladung der Kommissionsvertretung stattfand. Für den Informations- und Erfahrungsaustausch konnte seitens der Kommission Christian Leffler, Kabinettchef von Vizepräsidentin Margot Wallström, zuständig für Kommunikationsstrategie und institutionelle Beziehungen, gewonnen werden.

Mit dem Thema "Kommunikation in Zeiten der Krise" wurde ein Thema erörtert, das für die Akzeptanz der EU-Politik von fundamentaler Bedeutung ist: wie kann EU-Politik in verständlicher und effizienter Weise vermittelt werden?

    Europatag 2009: Krise als Chance

    Gerade in Zeiten großer Herausforderungen – von der Wirtschaftskrise über die Energieversorgung Europas bis zur neuen Grippe – ist eine rasche und umfassende Information der Bürgerinnen und Bürger über die Auswirkungen sowie politisch erforderliche Maßnahmen unerlässlich. Christian Leffler konnte im Rahmen der Diskussionsrunde den anwesenden nationalen Experten, darunter auch Vertretern der Sozialpartner, einen Einblick in die Kommunikationsstrategie der Europäischen Kommission geben. Umgekehrt konnte der Kabinettchef wichtige Rückmeldungen über die Wahrnehmung der EU-Maßnahmen in Österreich nach Brüssel mitnehmen.

    Doch Kommunikation mit Bürgern erfolgt zu einem großen Teil über die Medien. Und so stand am Abend auch ein Treffen mit österreichischen EU-Journalisten am Programm. Anlässlich des bevorstehenden Europatages am 9. Mai luden die Kommissionsvertretung und das Informationsbüro des Europäischen Parlaments zu einem Europa-Abend. Nach seinem Vortrag "Der Vertrag von Lissabon" stand der Kabinettchef und Kommunikationsexperte gemeinsam mit den beiden Leitern der EU-Büros für eine informelle Diskussion mit den Medienvertretern zur Verfügung. Dabei waren vor allem die bevorstehenden Europawahlen am 7. Juni, die Bilanz von fünf Jahren EU-Osterweiterung und 20 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs sowie die Zukunftsperspektiven der Union Hauptthemen des Abends. Den Blick in die Zukunft gerichtet betonte Leffler: "Der Vertrag ist die geeignete Antwort auf die Veränderungen der Zeit: Europa, die Union, die Gesellschaft haben sich verändert. Um die Arbeit gemeinsam voranzutreiben, müssen wir auch unsere Struktur verändern."

    Letzte Aktualisierung: 30/10/2010  |Seitenanfang