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Neues Grippevirus: EU handelt
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29.04.2009

Das in Mexiko ausgebrochene Influenza-Virus ist in der EU, mittlerweile auch schon in Österreich bestätigt. Auf EU-Ebene koordiniert die Generaldirektion der Europäischen Kommission für Gesundheit (GD SANCO) die Gegenmaßnahmen mittels des Frühwarn- und Reaktionssystems. Die Mitgliedstaaten sind verpflichtet, dem Gemeinschaftsnetz geplante und getroffene Schutzmaßnahmen sowie herausgegebene Leitlinien mitzuteilen. Ebenso müssen nachgewiesene Fälle gemeldet werden.

    Neues Grippevirus: EU handelt

    Die GD SANCO hält über die „Globale Initiative für Gesundheitssicherheit“ weiterhin ständigen Kontakt mit den Mitgliedstaaten, dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC), der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie mit den Vereinigten Staaten und Mexiko.

    Die fortlaufenden Arbeiten im Krisenstab der WHO werden aufmerksam verfolgt, damit von der WHO ausgesprochene Empfehlungen für weltweite Gegenmaßnahmen auf EU-Ebene unverzüglich umgesetzt werden können.

    Die zuständige EU-Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou riet von Reisen nach Mexiko ab: "Ich persönlich würde auf Reisen in die betroffenen Gebiete verzichten. Außerdem würde ich Reisenden raten, sich umgehend in medizinische Behandlung zu begeben, wenn sie die bekannten Symptome feststellen". Gleichzeitig kündigte sie an, sie wolle sich noch vor dem Treffen der EU-Gesundheitsminister am Donnerstag mit Vertretern der Pharmabranche treffen, um Möglichkeiten einer Impfung gegen den neuen Virus zu erörtern.

    Bei der vierten Sitzung des Koordinierungsausschusses der Kommission am 28. April hat man sich dafür ausgesprochen, Reisenden von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in Regionen mit Häufungen von Mensch-zu-Mensch Übertragungen abzuraten.

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    Letzte Aktualisierung: 30/10/2010  |Seitenanfang