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EU und Russland suchen sich im Gespräch
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06.02.2009

Am 6. Februar findet in Moskau ein Gipfeltreffen zur strategischen Ausrichtung der Beziehungen zwischen Russland und der EU statt. Kommissionspräsident José Manuel Barroso und neun Kommissionsmitglieder, darunter EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner, tagen mit dem russischen Präsidenten, Dmitri Medvedev, Premierminister Vladimir Putin und Vertretern der russischen Regierung.

    EU und Russland suchen sich im Gespräch

    Die aktuelle Wirtschaftskrise und die Verhandlungen über Klimaschutzmaßnahmen sind ebenso Thema wie die Sicherheit der Energieversorgung, der Handel und der grenzüberschreitende Verkehr.

    „Die anhaltende Finanz- und Wirtschaftskrise sowie die neuen Herausforderungen im Bereich Sicherheit und Energien führen uns nachdrücklich unsere gegenseitige Abhängigkeit vor Augen." sagte der Kommissionspräsident vor dem Treffen. Um die Beziehungen zum beiderseitigen Vorteil nutzen zu können, müsse man sich der Unterschiede, aber auch der gemeinsamen Werte und internationalen Verpflichtungen bewusst werden – so Barroso weiter. Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner fügte hinzu: „Russland ist für die EU bei internationalen Themen wie dem Klimawandel, dem Mittleren Osten und Afghanistan ein sehr wichtiger Partner. Gerade deswegen müssen wir unsere Kommunikation auch in den Bereichen ausbauen, in denen wir uns nicht einig sind. Dies gilt insbesondere für die Wahrung der territorialen Integrität und Souveränität Georgiens.“

    Die Topthemen der Tagesordnung sind die weltweite Wirtschaftskrise und gemeinsame Maßnahmen, die zur Stärkung der europäischen und russischen Wirtschaft vorgesehen sind. Auch die Themen Energie und Klimawandel haben oberste Priorität. Nach Ansicht der Kommission hat die kürzliche Gaskrisegezeigt, dass die Grundsätze der Energiecharta in die entsprechenden Bestimmungen des neuen Abkommens einbezogen werden müssen.

    Um direkte persönliche Kontakte zwischen der EU und Russland zu fördern, wird auch die Entwicklung von Austauschprogrammen und die Erleichterung von Reisemöglichkeiten zwischen der EU und Russland Gegenstand der Gespräche sein.

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    Letzte Aktualisierung: 30/10/2010  |Seitenanfang