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Europa rauchfreier ab 2012
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01.07.2009

Rauchen verursacht nach wie vor die meisten frühzeitigen Todesfälle und Krankheiten. Nicht nur Raucher selbst, sondern auch Nichtraucher sind den Belastungen des Tabakkonsums ausgesetzt. EU-Gesundheitskommissarin Vassiliou ist überzeugt, "dass jede Europäerin und jeder Europäer umfassend vor Tabakrauch geschützt werden muss".

    Warnhinweis auf Zigarettenschachtel: Raucher sterben früher.

    Mit Empfehlungen ruft die Kommission die Mitgliedsstaaten dazu auf, Maßnahmen zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger bis zum Jahr 2012 durchzuführen. In geschlossenen öffentlichen Räumen, am Arbeitsplatz sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln soll ein Rauchverbot herrschen. Darüber hinaus wird angeregt, Warnbilder auf Verpackungen von Tabakwaren anzubringen.

    Zwar existieren in allen Mitgliedsländern Vorschriften, um die Tabakrauchbelastung einzuschränken, doch sind die Maßnahmen sehr unterschiedlich: In Irland und in Großbritannien gilt ein totales Rauchverbot in allen geschlossenen öffentlichen Räumen, Lokalen und Restaurants. In acht weiteren Ländern, darunter Italien, Schweden und Frankreich, wurden Rechtsvorschriften zur Schaffung rauchfreier Zonen eingeführt. In Österreich herrschte eine angeregte Diskussion rund um das Rauchverbot. Änderungen hier zu Lande sind seit 2009 in Kraft.

    Eine vor kurzem durchgeführte Eurobarometer-Umfrage stützt die Forderungen der Kommission. Aus der Meinungsumfrage geht hervor, dass die Popularität von Maßnahmen gegen das Rauchen zunimmt. So sind 84 % der Europäerinnen und Europäer gegen das Rauchen im Büro und an anderen Arbeitsplätzen in geschlossenen Räumen, 77 % sind für rauchfreie Restaurants und 61 % unterstützen rauchfreie Bars und Lokale.

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    Letzte Aktualisierung: 30/10/2010  |Seitenanfang