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Die Zukunft der EU-Regionalpolitik 2014-2020
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17.04.2012

Hubert Gambs, Kabinettchef von EU-Kommissar Johannes Hahn, hat heute im Rahmen einer Veranstaltung im Haus der EU die Neuerungen sowie die strategischen Ziele und Herausforderungen der zukünftigen EU-Regionalpolitik vorgestellt. Nach einer kurzen Einführung in die Ziele und in die Entwicklung der Regionalpolitik seit 2000, präsentierte Gambs die wichtigsten Bestandteile der Kommissionsvorschläge für die Kohäsionspolitik im Zeitraum 2014–2020.

    Pressegespräch im Haus der EU mit Hubert Gambs und Richard Kühnel

    Die neuen Gesetzesvorschläge, die am 6. Oktober 2011 von der Europäischen Kommission angenommen wurden, richten die EU-Investitionen an der europäischen Agenda für Wachstum und Beschäftigung („Europa 2020“) aus. Sie sollen auf diese Weise in ganz Europa für mehr Wachstum und Beschäftigung sorgen.

    Die Mitgliedstaaten werden mit der Kommission Partnerschaftsverträge schließen und sich damit verpflichten, sich im Einklang mit diesen Zielen auf weniger Investitionsprioritäten zu konzentrieren. Zu diesen Prioritäten gehören Energieeffizienz und erneuerbare Energieträger, Forschung und Innovation sowie Wettbewerbsfähigkeit von KMU. Zudem harmonisiert das Vorschlagspaket die Vorschriften für die unterschiedlichen Fonds, einschließlich derer für die ländliche Entwicklung sowie maritime Angelegenheiten und Fischerei. Damit soll die Kohärenz der EU-Maßnahmen verbessert werden.

    Für den Zeitraum 2007-2013 waren für Österreich Gesamtmittel in Höhe von 1,47 Milliarden Euro vorgesehen: Diese Mittel wurden u. a. für die Finanzierung von Forschungs- und Entwicklung, für die Förderung von Unternehmertum und KMU sowie für die Schaffung integrationsorientierter Arbeitsmärkte eingesetzt.

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    Letzte Aktualisierung: 17/04/2012  |Seitenanfang