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Geberkonferenz: Klares Signal für den Wiederaufbau in Georgien
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22.10.2008

Am 22. Oktober haben die Europäische Kommission und die Weltbank internationale Geber und Finanzinstitutionen zu einer Geberkonferenz für Georgien eingeladen, die von der derzeitigen französischen und der kommenden tschechischen EU-Ratspräsidentschaft ausgerichtet wurde.

    Geberkonferenz: Klares Signal für den Wiederaufbau in Georgien

    Nach Schätzungen der Weltbank zufolge benötigt Georgien 2,37 Mrd. Euro für den Wiederaufbau. Das Land soll sich so rasch wie möglich von dem Konflikt im August 2008 erholen. Im Vorfeld der Konferenz sagte Kommissarin Benita Ferrero-Waldner: "Auf der Geberkonferenz werde ich ein umfangreiches Wachstums- und Stabilisierungspaket in Höhe von bis zu 500 Mio. Euro für Georgien vorstellen. Dieses Paket leistet einen erheblichen Beitrag zur Wiederherstellung des Vertrauens in die georgische Wirtschaft. Die Krise darf Georgien nicht von seinen politischen und wirtschaftlichen Reformbemühungen ablenken, die jetzt noch wichtiger sind als vor dem Konflikt im Sommer."

    Neben der Europäischen Kommission, die 500 Millionen Euro für die nächsten drei Jahre zugesagt hat, werden auch die USA 757 Millionen Euro für den Wiederaufbau bereitstellen. Die am 22. Oktober abgehaltene Geberkonferenz sollte zur Mobilisierung der restlichen Gelder beitragen.

    Die Gelder sollen einerseits in den Wiederaufbau der beschädigten Infrastruktur fließen, andererseits sollen diese den Flüchtlingen zu gute kommen, von denen noch immer sehr viele in Notunterkünften untergebracht sind.

    Längerfristig soll die Wirtschaft in Georgien wiederbelebt werden, um wieder zu einer wachsenden Volkswirtschaft zurückkehren zu können.

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    Letzte Aktualisierung: 30/10/2010  |Seitenanfang