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Stellungnahme zu: Kräutermittel
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29.04.2011

Richard Kühnel, Vertretungsleiter in Österreich, nimmt Stellung  zum angeblichen Verbot heimischer Heilkräuter durch eine Ende April in Kraft tretende EU-Richtlinie:

    "Die Richtlinie bedeutet kein Verbot pflanzlicher Heilmittel, sondern vielmehr eine wesentliche Erleichterung für Anbieter und Nutzer solcher Arzneien. Die Maßnahmen der 2004 verabschiedeten Richtlinie haben das Ziel, ein einfacheres und kostengünstigeres Registrierungsverfahren speziell für traditionelle und pflanzliche medizinische Produkte auf dem europäischen Markt zu schaffen. Gleichzeitig soll eine Überprüfung von Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit solcher Medizinprodukte ähnlich wie bei der Zulassung anderer Arzneimittel gewährleistet sein, um Verbraucher vor gefährlichen Produkten zu schützen. Die Entscheidung obliegt den Mitgliedsstaaten, ob sie ein vereinfachtes Zulassungsverfahren für traditionelle Arzneien anwenden – d.h. keine Sicherheits- und Wirksamkeitstest; dafür der Nachweis der Verwendung von mindestens 30 Jahren, davon mindestes 15 Jahre in der EU – oder zusätzliche Tests für notwendig erachten."

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    Letzte Aktualisierung: 29/04/2011  |Seitenanfang