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Interviews

„Ohne Solidarität gibt es keine Stabilität“

23/03/2010

José Manuel Barroso © EU In einem Interview mit der Financial Times zeigte sich Kommissionspräsident Barroso zuversichtlich, dass sich die Mitgliedstaaten auf der nächsten Tagung des Europäischen Rates bei ihrer Entscheidung über eine Finanzhilfe an Griechenland auf die Solidarität besinnen würden. „Ohne Solidarität gibt es keine Stabilität”, so Barroso. „Es ist völlig falsch und irreführend, wenn behauptet wird, dass man einem Mitgliedstaat wegen der „No bail-out“-Klausel nicht helfen könne. Angesichts der Tatsache, dass der IWF einigen EU-Mitgliedstaaten wie Lettland, Ungarn und Rumänien geholfen habe, könne er nicht nachvollziehen, „was diese theoretische Diskussion über den IWF mit unseren Anstrengungen zu tun hat.“

Zum kompletten Interview mit der Financial Times pdf - 105 KB [105 KB] English (en)

 

Wir brauchen beides: Solidarität und Stabilität

21/03/2010

José Manuel Barroso © EU In einem Interview mit dem deutschen Handelsblatt erklärte Präsident Barroso, er wolle ein System koordinierter bilateraler Kredite für Griechenland vorschlagen. Die Regierungschefs müssten sich jedoch rasch einigen, denn sonst würde die Unsicherheit noch länger andauern. Ob dieses Instrument aktiviert wird, würde von der Eurozone im Notfall entschieden werden. „Wir brauchen beides“, betonte Barroso: “Solidarität und Stabilität”. Barroso forderte auch eine stärkere wirtschaftspolitische Governance, damit die Schere zwischen wettbewerbsstarken und wettbewerbsschwachen Ländern nicht noch weiter aufgeht. Europa sollte zu „haushaltspolitischer Tugend“ zurückkehren.

Zum vollständigen Interview mit dem Handelsblatt pdf - 304 KB [304 KB] English (en)

Zur Website des Handelsblatts

 

Kommissionspräsident Barroso, „der große europäische Gast“

19/03/2010

José Manuel Barroso © UE Präsident Barroso ist „der große europäische Gast“ von France 24 für die neue Sendung "Ici l’Europe". Das Interview wird am Samstag und Sonntag ausgestrahlt, heute um 19.00 auf RFI und auf der Website von France 24. In dem Interview ging Barroso auf eine Reihe aktueller Themen ein, vor allem auf die Rolle der Kommission gegenüber der wirtschaftlichen Situation in Griechenland und bei der Vorbereitung der Tagung des nächsten Europäischen Rates. Auf die Frage nach einem möglichen Ausschluss eines Mitglieds aus der Eurozone antwortete Barroso: „Wir sind für eine stärkere Überwachung in der Eurozone, aber ich glaube, dass ein Ausschluss derzeit nicht denkbar ist. Er wäre sogar vertragswidrig.“