OPERATION "BUMERANG" TRIFFT ZIGARETTENSCHMUGGLER

OLAF/08/15 Brüssel, 28. November 2008

In einer gemeinsamen Operation haben deutsche Zollfahnder gemeinsam mit ihren belgischen und griechischen Kollegen und unterstützt vom Europäischen Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF) eine internationale kriminelle Vereinigung von Zigarettenschmugglern ausgehoben. Über 640 Millionen Zigaretten wurden europaweit sichergestellt und allein in Deutschland 28 Personen festgenommen. Die Ergebnisse dieser Operation, die bei den deutschen Behörden unter dem Kodenamen „Bumerang" lief, wurden heute in Köln vom Zollkriminalamt vorgestellt.

OLAF Generaldirektor Franz-Hermann Brüner gratulierte den Zollfahndern in Deutschland, Belgien und Griechenland: „Diese Ermittlung ist ein weiteres Beispiel für die Effektivität internationaler Zusammenarbeit beim Kampf gegen die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität. OLAF hat gerne zu dieser erfolgreichen Operation gegen den Zigarettenschmuggel beigetragen".

Nach mehr als zwei Jahren Ermittlungsarbeit gelang es den Zollfahndern, die Strukturen dieser kriminellen Vereinigung zu zerschlagen, die in Griechenland, Belgien und Deutschland tätig war. Nahe Lüttich war im April die belgische Drehscheibe für ihre Schmuggeltätigkeit von belgischen und deutschen Fahndern aufgedeckt worden; neun Personen wurden festgenommen. Die Zusammenarbeit zwischen griechischen und deutschen Fahndern führte im Juni zur Festnahme von vier Verdächtigen nahe Athen. Eine Reihe weiterer Verdächtiger wurde zur gleichen Zeit in Norddeutschland festgenommen.

Alessandro Butticé
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