VERWALTUNGSUNTERSUCHUNG ERGIBT KEINEN ANLASS FÜR DISZIPLINARMAßNAHMEN

OLAF/08/14 Brüssel, 21. November 2008

Die vom Untersuchungs- und Disziplinaramt der Kommission (IDOC) durchgeführte Verwaltungsuntersuchung bezüglich des Auswahlverfahrens für zwei OLAF-Direktoren 2006 ist abgeschlossen. Auch wenn einige Verwaltungsmängel festgestellt wurden, ergab sich kein Anlass für Disziplinarmaßnahmen.

Im November 2007 ersuchte der Generaldirektor des OLAF, Franz-Hermann Brüner, die Europäische Kommission, ihr Untersuchungs- und Disziplinaramt (IDOC) mit einer Verwaltungsuntersuchung zu beauftragen, die sich mit Vorwürfen bezüglich des Auswahlverfahrens für zwei OLAF-Direktoren befassen sollte. Ende Oktober 2008 erhielt der OLAF-Generaldirektor eine Kopie des IDOC-Berichts. Auch wenn darin einige Verwaltungsmängel festgestellt wurden, ergab die Untersuchung keinen Anlass für Disziplinarmaßnahmen.

Nach intensiver Prüfung des IDOC-Berichts stellt Brüner fest: „Ich hatte nie Zweifel, dass das Einstellungsverfahren, das zur Ernennung zwei meiner höheren Führungskräfte geführt hat, korrekt war, und das wurde durch die IDOC-Untersuchung bestätigt. Dadurch, dass das Verfahren im Jahr 2007 neu aufgerollt wurde, wurden die anfänglichen Mängel beseitigt.” Brüner fügte hinzu: „Obwohl ich nicht mit allen Ergebnissen der IDOC-Ermittler übereinstimme, nehme ich zur Kenntnis, dass die Untersuchung zu dem Ergebnis geführt hat, dass keine Disziplinarmaßnahmen erforderlich sind. Die Untersuchung bestätigt die Verwaltungsmängel in unserem Management, die ich bereits selbst festgestellt hatte. Wir haben die notwendigen Änderungen in der internen Organisation des OLAF in die Wege geleitet, um zu vermeiden, dass sich ähnliche Situationen wiederholen.”

Alessandro Butticé
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